{Chocolate Mug Cake}…mein Brownie in der Tasse…

Chocolate Mugcake 1Es gibt Menschen, die ab und an Süßigkeiten essen.
Dann gibt es welche, die Süßes nur zu besonderen Anlässen naschen.
Auch habe ich schon von Leuten gehört, die niemals sündigen. Ob das nun ein Mythos ist, oder ob es tatsächlich der Wahrheit entspricht, wird mir wohl immer ein Geheimnis bleiben – denn recht glauben kann ich das nicht.
Ich persönlich gehöre zu den Menschen, die ja zu jeder Tageszeit einen Zuckerschub vertragen. Jawohl, auch zu späterer Stunde lehne ich selten bis nie Naschereien ab. Is so.

Mein Problem ist, dass ich oftmals spät abends eine gewisse Lust auf Süßzeug verspüre und manchmal einfach schlichtweg nichts im Haus ist. Schätzchen ist nicht nur einmal in die Dunkelheit hinaus gezogen um mich mit Schokolade zu besänftigen 🙂
Damit ist aber nun Schluss!

Bei uns gibt es ab sofort selbstgemachten Tassenkuchen! Schon lange ein Trend, hielt ich bis vor kurzem nicht recht was davon. Ich gehöre da doch eher zur alten Schule und rühre brav meinen Teig an und backe ihn ganz Old School im Backofen. Man hört ja auch immer wieder negatives über die kleinen Dinger.
In der Not frisst der Teufel allerdings Fliegen und ich Tassenkuchen! Tja, was soll ich sagen? Das Teil fetzt 🙂

Der erste Versuch scheiterte gleich mal kläglich und der Inhalt wanderte aus der Tasse und verteilte sich in der Microwelle. Shit happens. Also nochmal von Anfang an – und es klappte. Mein Brownie aus der Tasse – mein eigener Mug Cake – mit Nutella – schmeckt!

Yeah! Da Brownies bekanntlich mächtig sind und schnell satt machen, ist das Rezept für eine kleine Tasse ausgelegt. Perfekt für einen Fernsehabend. Oder zum Nachmittagskaffee. Oder zum Frühstück. Oder….

Chocolate Mugcake 2

Chocolate Mug Cake

1 EL feiner Kristallzucker
2 EL glattes Mehl
1 EL Kakao, ungesüßt
1 EL gemahlene Mandeln
1/4 TL Backpulver
1 EL Rapsöl
1 EL Nutella
4-5 EL Milch
1 Prise Salz

Alle trockenen Zutaten in einer Tasse vermischen. Den Rest mit einer Gabel gründlich unterrühren bis ein glatter Teig entsteht.
In der Microwelle bei 800 Watt ca. 50-60 Sekunden „backen“.

Rausnehmen, kurz auskühlen lassen (es ist richtig, richtig heiß! Achtung!) und die folgenden 3 Punkte ausnahmslos befolgen:

♥ mit Puderzucker bestäuben
♥ unbedingt eine Kugel Vanilleeis dazu essen
♥ auf jeden Fall noch lauwarm genießen

Chocolate Mugcake 3

Haltet ihr euch an die Richtlinien, kann auch schon gar nichts mehr schief gehen, denn die Zutaten hat man in der Regel immer zu Hause. Und wisst ihr was? Der Kuchen lässt sich blitzschnell in einer Werbepause zubereiten 😉

Chocolate Mugcake 4

Der Bissen ist für euch! Ihr habt ihn euch verdient 🙂

Habt es schön ♥

Kathi

 

{unser sweet table}…es war uns ein Volksfest…

Als Sarah und ich mit dem Bloggen anfingen, wussten wir ehrlich gesagt nicht so wirklich was da auf uns zukommt. Wir wussten dass wir es lieben zu kochen und zu backen, dass wir es toll finden das alles unseren Liebsten vorzusetzen und dass wir unsere Experimente, mit jedem der gerne möchte, teilen wollen. Also überlegten wir uns ein Konzept, bastelten an einem Internetauftritt rum, besorgten uns eine Kamera und legten los.

Ein Foodblogger versucht sich natürlich stets in seiner Leistung und in seinem Können zu steigern bzw. sich weiterzuentwickeln. Wer in letzter Zeit aufgepasst hat, dem ist bestimmt nicht entgangen, dass unser Rezeptindex ein neues Kleidchen bekommen hat. Als wir diesen bearbeitet haben, fiel uns extrem auf wie sich zum Beispiel unsere Fotos im Laufe der Jahre verändert haben. Haben wir anfangs einfach drauf los geknipst, achten wir heute viel mehr auf die Darstellung – natürlich wissen wir, dass wir noch mindestens 1000 Dinge zu lernen haben, ob es nun um die Fotos oder den Blog an sich geht, aber wir wissen auch dass alles seine Zeit braucht und wir uns unser Handwerk selbst beibringen. Gut Ding braucht eben Weile 😉

Umso stolzer sind wir dann auch wenn wir positives Feedback von euch erhalten. Ihr findet ein Rezept toll? Seid begeistert von einer unserer Ideen? Habt ihr Tipps für uns? Wünsche?
Schreibt uns -> wir freuen uns wie Lieschen 🙂

ganzer Tisch

Diesen Sommer wurden wir von einer Regionalen Bank in unserem Umkreis angefragt, ob wir nicht Lust hätten zum diesjährigen Weltspartag einen >sweet table< auszurichten. Wir mussten natürlich nicht lange überlegen, sagten zu und saßen auch schon mit Zettel und Stift bewaffnet beisammen um unsere Strategie zu planen 🙂 schick und nicht zu bunt sollte er aussehen, zudem dezente Deko – der Fokus sollte allerdings auf den Süsskram gerichtet sein.
Wer backt was? In welcher Form? Und überhaupt waren wir super aufgeregt.

Marmor Gugl

                                                                                       Marmor Gugl

Wir hatten wirklich sehr viel Spaß mit der Vorbereitung, die letzten zwei Nächte vor dem großen Tag fielen auch etwas länger aus 🙂 Umso schöner war es für uns, als alle Besucher sich mindestens 1x Nachschlag holten und nach den Rezepte fragten.

Schoko - Nuss Küchlein

                                                                                 Schoko – Nuss Küchlein

Wir griffen natürlich bei den Meisten Leckereien zu altbewährten Rezepten, die euch hoffentlich in Erinnerung geblieben sind. Hier haben wir aus unserem heißgeliebten Weichsel Cupcake Sponge, einfach kleine Schoko- Nuss Küchlein gezaubert. Mit Marillenmarmelade gefüllt und mit Schoko überzogen, sind sie ein Traum.

3erlei Cookies und Schoko - Topfen Muffins

                                                             3erlei Cookies und Schoko – Topfen Muffins

*we love Cookies* deshalb durften uns gleich drei verschiedene Sorten begleiten. Wer kann sich noch an unsere Erdnuss Cookies erinnern? Schokoholics bitte hier entlang! In Nummer drei fanden sich weiße Schokolade und Cranberries wieder – ein herrliches Gespann wie wir finden, vielleicht hüpft auch dieses Rezept mal hier auf den Blog 🙂
Ein absolutes Muss sind die gefüllten Muffins -> Soulfood deluxe, diesmal im Miniformat!

Erdbeer-Vanille Cupcake, Baiser Küsse, Karamell Fudge, Zitronen Gugl

                               Erdbeer-Vanille Cupcake, Baiser Küsse, Karamell Fudge, Zitronen Gugl

Wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, wurde jegliches Süße in Häppchen bzw. im Miniformat gewünscht. Sie wünschen, wir spielen – äh Backen 🙂 Klein ist sowieso immer besser! Die Ausnahme bestätigt allerdings die Regel, darum gab es zwecks der schickeren Optik den Marmor Gugl in groß – dafür haben wir auch bald das Rezept für euch 😉
Ihr Fruchtliebhaber ihr, klickt mal -> hier und Schleckermäuler -> hier

Holzgabeln mit Masking Tape

                                                                        Holzgabeln mit Masking Tape

Natürlich wurde wie erwähnt auch ein bisschen gebastelt 🙂 Holzgabeln wurden mit Masking Tape aufgehübscht, Gläser dekoriert, und so weiter und so weiter….

Marillenkuchen

                                                                                           Marillenkuchen

Dieser Klassiker musste natürlich auch dabei sein – Obstkuchen, was braucht man mehr- außer ein Tässchen Kaffee dazu 🙂

Schokoladen und Vanille Cakepops

                                                                  Schokoladen und Vanille Cakepops

Damit wir nicht vergessen werden und weil nun mal jeder Geschenke liebt, gab´s von uns noch ein kleines >give away< zum Abschied! Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, oder nicht? 😉
Wer möchte bitte einmal hier und einmal hier mit viel Schwung klicken!


Und was wären wir nur für gemeine Foodblogger, wenn wir nicht zumindest 1 neues Rezept für euch hätten 🙂
Frei nach dem Motto: Schokolade geht immer! übten wir uns in einem extra schokoladigen Cupcake. Wie alles an diesem Tag im Kleinformat – ihr könnt sie aber natürlich auch in normalen Förmchen backen.

SCHOKO – SCHOKO Cupcakes

für ca. 15 normal große oder 40-50 Mini Förmchen

Teig:
220g feiner Kristallzucker
2 Eier L
85g Butter, geschmolzen
260g glattes Mehl
60g Kakao, ungesüßt
1 TL Natron
1 TL Weinstein
250ml Milch
1 TL Vanilleextrakt

Topping:
180g Zartbitterkuvertüre
75g Butter, zimmerwarm
180g Puderzucker, gesiebt
4 EL Kakao, ungesüßt
250g Creme Fraiche
1-2 EL Honig

Sonstiges: Muffinblech in klein oder groß, passende Papierformen, Spritzsack 2x, Lochtülle, Sterntülle, Kuchengitter

Schoko - Schoko Cupcake

                                                                       Schoko – Schoko Cupcake

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Zucker mit Eier schaumig schlagen und langsam die flüssige Butter und das Vanilleextrakt einfließen lassen. Am besten ihr lässt diese am Schüsselrand runter. Mehl, Kakao, Natron und BP sieben und abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren. Den Teig in einen Spritzsack mit Lochtülle füllen und die Förmchen zu max. 2/3 befüllen. Ca. 25-30 Min. backen! Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen

Für das Topping schmelzt ihr die Kuvertüre und lässt sie abkühlen. Die Butter mit dem Zucker locker aufschlagen und die restlichen Zutaten sowie die Kuvertüre nach und nach unterrühren. Mit Hilfe des zweiten Spritzbeutels inkl. Sterntülle die Creme auf die ausgekühlten Sponges dressieren. Ihr könnt das Topping auch schon am Vortag machen und es somit gut durchziehen lassen. Hier allerdings vor dem dressieren nochmal kurz aufschlagen.

Sarah & Kathi Sweet Table

                                                                                       Sarah & Kathi
                                                                                        Sweet Table

Fazit des Tages: Ja bitte, immer wieder 🙂

Kathi

{zitroniger Zucchini Gugl}…Gemüseverwertung erster Klasse…

Schnitt Gugl2

Mensch Leute, mir geht der Garten über! Das Gemüse wächst und wächst und wir kommen mit essen gar nicht mehr nach. Der heiße, trockene Sommer hat wirklich ganze Arbeit geleistet! Dieses Wochenende wird wieder fleißig eingekocht und verarbeitet. Ungelogen, ich könnte ein Ständchen aufmachen – mit Obst und Gemüse bis zum umfallen 🙂 oder mit Kuchen und

huch! jetzt hätte ich beinahe etwas verraten ich Tratschtante! Aber nein nein, es bleibt noch eine Zeit lang geheim (nur soviel, wir sind schwer in der Vorbereitungsphase) 😉

Zucchini

So, nun wieder zum eigentlichen Thema! Zucchinis – wo zum Geier kommen die alle her? Haben wir tatsachlich so viele gepflanzt? Oder hat der Nachbar seine zu uns rüber geworfen weil er auch schon nicht mehr weiß wohin damit? Sei es wie es sei – die Dinger gehören weiter! Immer nur gebraten oder als Auflauf wird mit der Zeit auch öde – da muss mindestens einmal etwas Süßes her! Eingelegt wird auch ein Schwung – das eignet sich übrigens hervorragend als Geschenk! Statt den obligatorischen Blumen zum Besuch oder als Kleinigkeit zu Geburtstag und Weihnachten…ich bin sehr dafür sowas immer lagernd zu Hause zu haben! Man weiß ja nie wann man spontan ein Mitbringsel braucht 🙂

Wie ja weitgehend bekannt ist, geht Kuchen natürlich immer. Ob nun zum Frühstück, zum Nachmittagstratsch oder einfach so mal zwischendurch und wenn man zum Geburtstag auch noch ne nigelnagelneue Nordic Ware bekommen hat, kann einem ja eigentlich nichts mehr bremsen 🙂 und mal ganz ehrlich – mit Gemüse drin, ist´s ja auch schon wieder ein wenig gesund 😉

Gugl

Zitroniger Zucchini Gugl

  • 4 Eier L
  • Prise Salz
  • 200ml neutrales Öl
  • 250g feiner Kristallzucker
  • 300g glattes Mehl
  • 300g frische Zucchini, fein geraspelt inkl. Saft der daraus entsteht
  • 140g geriebene Walnüsse
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 unbehandelte Zitrone

für die Glasur:

  • 5 EL Zitronensaft
  • ca. 400g Puderzucker
  • evtl. etwas kalte Milch
  • oder fertige Schokoglasur

Backofen auf 180° vorheizen und eine Guglform ausfetten und mit Mehl ausstauben

Eier trennen. Eiklar mit der Prise Salz zu festem Schnee schlagen und zur Seite geben. Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale abreiben, ausdrücken und vom Saft ca. 5 EL für die Glasur zur Seite stellen. Eigelb mit Zucker schaumig rühren, danach sehr langsam unter ständigem rühren das Öl einfließen lassen. Nüsse dazu geben. Den Zitronenabrieb und den Saft beimengen. Das Mehl und das Backpulver mischen und abwechselnd mit den Zucchiniraspeln einrühren. Zum Schluss vorsichtig den Schnee unterheben.

Den Teig gleichmäßig in der Backform verteilen und bei 180° ca. 50-60min backen. Die Backzeit variiert je nachdem wie saftig eure Zucchini ist, am Besten ihr macht nach gut 45 Minuten immer wieder eine Stäbchenprobe-so geht ihr ganz sicher! Ich empfehle euch auch den Kuchen mit Alufolie abzudecken sobald der Teig leicht braun wird, damit er nicht zu dunkel werden kann, bei mir war es nach ca. 30 Minuten so weit.

Nach dem Backen den Gugl auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Sobald er kalt ist, könnt ihr die Zuckerglasur anrühren. Meine Variante ist dünner als fertig gekaufte, ich mag sie so lieber – aber ihr könnt natürlich glasieren wie ihr es lieber mögt, einfach mehr Zucker oder Milch/Zitronensaft dazu geben! Meine Faustregel bei Zuckerglasur ist normal 100g Puderzucker zu 1 EL Zitronensaft – dann wird sie für mich perfekt! Ist euch Schokolade lieber, nur zu – zu diesem Kuchen passt wirklich ziemlich alles! Besser verstreichen lässt sich die Glasur auch wenn ihr den Kuchen vorher dünn mit Marmelade bestreicht! Wie wär´s mit ner Runde Lemon Curd?

Einzelstück

Meine Lieben, dieses Stück ist für euch!

Ich wünsche euch das wunderschönste und sonnigste Wochenende…

P.S. der Kuchen ist auch nach 2-3 Tagen noch super frisch und saftig 😉

Kathi3