{Clafoutis} mit Himbeeren und Vanille

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Mich plagt das Fernweh! Ist meine letzte Auslandsreise doch tatsächlich schon wieder beinahe 2 Jahre her. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Ich sehne mich nach Flughafengetümmel, von Gate zu Gate laufen, fremden Kulturen, neuen Leckereien und nach allem das zum Urlaub machen dazugehört 😦

Aber wie das Leben eben mal so spielt, musste Schätzchen in den letzten Monaten eine Menge Überstunden schieben und die Kurze hielt mich zu Hause in der Zwischenzeit ordentlich auf Trab – da war ne Fernreise irgendwie nicht drin. Noch nicht!

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Bis dahin hole ich mir Urlaubsfeeling in hohen Dosen ins Haus – zumindest auf die Teller.
Ich liebe, liebe, liebe, französische Desserts! Gut, ich bin generell schnell für Süßes zu begeistern, aber die Franzosen haben´s echt drauf 🙂

ein bisschen Frankreich in meiner Küche

Clafoutis ist so easy zu machen und die Zutaten hat man so ziemlich sicher immer auf Lager. Ein paar frische Beerchen und voila – fertig ist ein himmlischer Nachtisch. Zum niederknien! Ganz klassisch isst man dieses leckere Teilchen mit Schwarzkirschen, es schmeckt aber auch mit so ziemlich allem anderen fruchtigen – da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, allzu feucht sollte das Obst allerdings nicht sein!

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Clafoutis mit Himbeeren und Vanille

110g Mehl, glatt
70g Butter + ein wenig mehr für die Form
300ml Vanillemilch
125g Naturjoghurt
100g feiner Kristallzucker + ein wenig mehr für die Form
3 Eier L
1 Prise Salz
300g frische Himbeeren
2-3 EL Mandelblätter

zusätzlich: eine 28er Tarte-Form mit festem Boden

Alle Zutaten sollten zimmerwarm sein. Den Backofen auf 180° vorheizen. Die Tarte-Form mit weicher Butter und Zucker auskleiden.
Die Butter schmelzen und zur Seite stellen. Die Eier mit dem Zucker und dem Salz so lange mixen bis eine dicke, luftige und helle Masse entsteht – das kann ein paar Minuten dauern, ist aber sehr wichtig für das Ergebnis! Die abgekühlte Butter, die Vanillemilch und den Joghurt vorsichtig dazugeben und einrühren. Zum Schluss das Mehl über die Eiermischung geben und gut unterheben oder kurz mixen – die Teigmasse ist sehr flüssig, das soll so sein!

Die Himbeeren putzen und gleichmäßig auf dem Boden der Form verteilen. Den Teig darüber verteilen und für 20-30 Minuten goldgelb backen. Nach ca. 10 Minuten die Mandelblätter darüber streuen und mit backen. Sobald der Teig nicht mehr schwabbelig und klebrig/sehr feucht ist, ist sie fertig! Auskühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und mit einer großen Tasse Kaffee genießen!

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Nehmt ihr besonders süße Früchte anstatt der Himbeeren, würde ich den Zucker etwas reduzieren. Der Joghurt gibt dem Ganzen eine extra cremige Note! Ihr werdet begeistert sein.

Habt es schön!

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Pssst… Im Sommer hat sich einiges bei uns getan! Wer Lust auf einfache, gesunde Rezepte für die ganze Familie, kreative DIY Projekte und informative Artikel zu Mutterschaft und Familie hat, der darf mich gerne auf meinem neuen Blog besuchen.

Ich freue mich sehr auf euch! Vielleicht lässt ihr mir auch auf Facebook ein Däumchen da? Auf Instagram bekommt ihr die volle Dosis Familienleben, also los – folgt mir!

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Bis bald!

Kathi

Waffeln mit Marillen und weisser Schokolade

Ihr Lieben! Wir sind zurück aus der Sommerpause. Was habt Ihr in den letzten Wochen denn so alles getan? Gebadet, geurlaubt, gefaulenzt? Ich kann euch sagen, ich habe keins von alledem gemacht. Ich bin nämlich übersiedelt. Abgesehen von der Schlepperei, Malerei und anderen Arbeiten war kulinarisch auch nicht viel los im Hause P. Für die Futterversorgung haben ausschließlich Lieferdienst und die Schwiegermutter gesorgt, ohne die beiden wären wir verhungert.

Die Plackerei ist nun vorbei und wir haben ein wunderbares neues Nest, welches uns viel Freude bereitet. Vor allem dem kleinen Fräulein, die hat nun ein ganzes Stockwerk für sich allein und ließ sich nur mit Müh und Not (und Bestechung) überreden, ein winzig kleines Bisschen von Ihren Räumlichkeiten als Stauraum für Ihre alte Mutter abzugeben.

Wer meine frühere Küche kannte, welche nur aus Spüle und Herd bestand, weiß wie sehr ich die neue gigantische (ok gigantisch ist sie womöglich nur im Vergleich zur anderen Küche) liebe. Endlich habe ich Platz um mich voll und ganz zu entfalten und es sind genug Laden und Kästen für sämtliche Gerätschaften vorhanden. Dh nie wieder stundenlange Suche nach in Schachteln im Keller verstauten Dingen, die ich auf der Stelle, sofort und überhaupt total dringend benötigt habe. Und weil ich jetzt endlich mein Waffeleisen permanent zur Hand habe und nicht mehr kramen muss, gibt’s in Zukunft öfter mal zum Frühstück, Mittags und auch noch Abends Waffeln in allen Variationen :-). Los geht’s mit Waffeln mit Marillen und weißer Schokolade, so zart, das sie einem im Mund quasi zergehen.

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Zutaten:

4 Marillen

200 g Mehl

1 Pkg. Vanillezucker

150 g Zucker

1 TL Backpulver

3 Eier

100 g geschmolzene Butter

100 ml Milch

50 g weiße Schokolade

Die Marillen waschen und in sehr kleine Würfel schneiden. Mehl, Vanillezucker, Zucker und Backpulver in eine große Schüssel geben. Butter, Eier und Milch hinzufügen und mit einem Holzlöffel zu einem glatten Teig rühren, dann die Marillen unterheben. Den Teig im Waffeleisen laut Anleitung backen.

Die weiße Schokolade für ca. 1,5 Minuten in die Mikrowelle geben und schmelzen lassen. Mit einem Teelöffel die Schokolade über die Waffeln träufeln.

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Wer mag kann dazu ein Kügelchen Vanilleeis genießen, kann ja nicht schaden :-).

Habt noch einen schönen Sonntag und lasst es euch gut gehen!

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{Chocolate Mug Cake}…mein Brownie in der Tasse…

Chocolate Mugcake 1Es gibt Menschen, die ab und an Süßigkeiten essen.
Dann gibt es welche, die Süßes nur zu besonderen Anlässen naschen.
Auch habe ich schon von Leuten gehört, die niemals sündigen. Ob das nun ein Mythos ist, oder ob es tatsächlich der Wahrheit entspricht, wird mir wohl immer ein Geheimnis bleiben – denn recht glauben kann ich das nicht.
Ich persönlich gehöre zu den Menschen, die ja zu jeder Tageszeit einen Zuckerschub vertragen. Jawohl, auch zu späterer Stunde lehne ich selten bis nie Naschereien ab. Is so.

Mein Problem ist, dass ich oftmals spät abends eine gewisse Lust auf Süßzeug verspüre und manchmal einfach schlichtweg nichts im Haus ist. Schätzchen ist nicht nur einmal in die Dunkelheit hinaus gezogen um mich mit Schokolade zu besänftigen 🙂
Damit ist aber nun Schluss!

Bei uns gibt es ab sofort selbstgemachten Tassenkuchen! Schon lange ein Trend, hielt ich bis vor kurzem nicht recht was davon. Ich gehöre da doch eher zur alten Schule und rühre brav meinen Teig an und backe ihn ganz Old School im Backofen. Man hört ja auch immer wieder negatives über die kleinen Dinger.
In der Not frisst der Teufel allerdings Fliegen und ich Tassenkuchen! Tja, was soll ich sagen? Das Teil fetzt 🙂

Der erste Versuch scheiterte gleich mal kläglich und der Inhalt wanderte aus der Tasse und verteilte sich in der Microwelle. Shit happens. Also nochmal von Anfang an – und es klappte. Mein Brownie aus der Tasse – mein eigener Mug Cake – mit Nutella – schmeckt!

Yeah! Da Brownies bekanntlich mächtig sind und schnell satt machen, ist das Rezept für eine kleine Tasse ausgelegt. Perfekt für einen Fernsehabend. Oder zum Nachmittagskaffee. Oder zum Frühstück. Oder….

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Chocolate Mug Cake

1 EL feiner Kristallzucker
2 EL glattes Mehl
1 EL Kakao, ungesüßt
1 EL gemahlene Mandeln
1/4 TL Backpulver
1 EL Rapsöl
1 EL Nutella
4-5 EL Milch
1 Prise Salz

Alle trockenen Zutaten in einer Tasse vermischen. Den Rest mit einer Gabel gründlich unterrühren bis ein glatter Teig entsteht.
In der Microwelle bei 800 Watt ca. 50-60 Sekunden „backen“.

Rausnehmen, kurz auskühlen lassen (es ist richtig, richtig heiß! Achtung!) und die folgenden 3 Punkte ausnahmslos befolgen:

♥ mit Puderzucker bestäuben
♥ unbedingt eine Kugel Vanilleeis dazu essen
♥ auf jeden Fall noch lauwarm genießen

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Haltet ihr euch an die Richtlinien, kann auch schon gar nichts mehr schief gehen, denn die Zutaten hat man in der Regel immer zu Hause. Und wisst ihr was? Der Kuchen lässt sich blitzschnell in einer Werbepause zubereiten 😉

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Der Bissen ist für euch! Ihr habt ihn euch verdient 🙂

Habt es schön ♥

Kathi

 

{Erdbeere-Vanille Milkshake}…ein Rezept für alle von Stress geplagten Genießer und natürlich auch für die Chiller unter uns…

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Neulich im Schuhgeschäft.
Ich stand an dritter Stelle in der Warteschlange, ausgerüstet mit einem klitzekleinen Schuhkarton mit klitzekleinen Schühchen die zurück gebracht werden wollten. Da stand ich nun, die Kassiererinnen wuselten herum wie fleißige Bienchen und es ging wirklich flott voran. Der Herr mit seiner Gattin hinter mir wartend, dürfte aber wohl ein anderes Zeitempfinden haben als meiner einer. So ein ganz anderes nämlich.
Floskeln wie:
„Alter! Hier geht ja gar nix weiter!“ oder
„Da wartest ja am Bahnhof nicht so lange!“
drangen an meine Ohren und verursachten eine Art Mitgefühl in mir. Einerseits tat mir die Verkäuferin leid, weil sie sich mit so charmanten Kunden vergnügen darf, obwohl eigentlich der jammernde Kerl hinter mir der wirklich leidtragende war. Ja ehrlich, ein richtig armes Würstchen. Denn wer nach ungelogen (!) 10 Sekunden Wartezeit die Nerven wegpackt und zu schimpfen anfängt, ist tatsächlich nichts anderes als eine arme, kleine Socke.

Ähnlich die junge Dame gestern hinter mir an der Kasse im Supermarkt. Wie ein Wiesel hüpfte sie von Kasse zu Kasse um abzuchecken an welcher sie denn nun schneller dran käme, um den Laden um vielleicht 3 Atemzüge früher verlassen zu können.

Hallo? Leute, echt jetzt? Was geht denn bei euch ab?

Mich erschreckt es immer wieder aufs Neue wenn ich auf so nervöse, von Stress geplagten Menschen treffe. Es ist doch bitte scheißegal komplett Schnuppe, ob ich 5 Minuten länger brauche, egal bei was. Ob das jetzt die dritte rote Ampel ist an der ich stehen bleiben muss (rote Welle Hallo!), der Kellner mich nicht sofort bedient oder eben wie oben geschrieben man kurz mal ansteht bis man sein Geld los wird. Am Ende erreicht man immer das angesteuerte Ziel!

Ich gebe hiermit eine Runde Geduld aus! Greift ruhig zu, ich habe genug davon und keine Angst, alles völlig kostenlos – einfach so – weil ich euch mag.

Für alle die dennoch keine Zeit für aufwendige Spielereien in der Küche haben wollen und trotzdem eine leckere Erfrischung bei den derzeitigen Temperaturen möchten, für die habe ich hier das richtige Rezept. Ein super fruchtiger Milchshake mit zarter Vanillenote. Perfekt für die heißen Tage. Perfekt für alle Naschkatzen. Und hey, der ist so schnell gemacht, da bleibt keine Zeit für Gejammer 😉

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Erdbeere – Vanille Milkshake

ergibt ca. 600 ml

400g frische, reife Erdbeeren
5-6 Eiswürfel
3-5 Kugeln Bourbon Vanilleeis (mehr oder weniger nach Geschmack)
200ml kalte Milch
evtl. etwas Honig od. Ahornsirup
frische Minze

Die Erdbeeren putzen und in grobe Stücke schneiden. Alle Zutaten bis auf die Minze in einem Smoothie Maker zu einer sämigen Masse verarbeiten. Ein gutes Gerät schafft auch die Eiswürfel mit links. Habt ihr keinen, könnt ihr auch eine Küchenmaschine/Allesschneider verwenden. Ist es euch zu wenig süß, schmeckt es mit Honig od. Ahornsirup ab, mir reicht immer sie Süße der Früchte und von dem Vanilleeis. Ist es euch zu dickflüssig, rührt mehr kalte Milch ein – das ist hier nicht so streng. Wer mag darf auch gerne ein paar Minze Blätter mit pürieren, alle die nicht so mutig sind, verwenden die duftenden Blätter nur für die Garnitur 🙂
Noch ein Kügelchen Eis oben drauf und badumm tschhh, wir sind fertig!

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Na? Habe ich zu viel versprochen? Geht verdammt schnell was? Also bitte alle gehetzten, gestressten, genervten da draußen – ja genau ihr! Schnappt euch ein Gläschen Milchshake und atmet mal tief ein und wieder aus…

Und dann gönnt euch und euren Liebsten noch ein Schlückchen 😉

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Ich für meinen Teil schlendere jetzt wieder gemütlich auf meine Liege im Garten und sehe der Kurzen beim Sandkuchen backen zu. Ganz in Ruhe, ohne Eile…

Habt es schön!

Kathi

{salted Karamell Cookies}…ein Geständnis und ein süchtig machendes Rezept…

Karamell Cookies Beitragsbild

Wenn ich so darüber nachdenke, bin ich mir ziemlich sicher dass mein Papa die ersten Steine für meine Karamellsucht bereits in meiner frühen Kindheit gelegt hat. Schon damals holten wir uns regelmäßig einen Becher Milcheis mit warmer Karamellsoße vom Fastfood Giganten mit dem goldenen M. Boah, ich kann euch sagen, in dieses Eis könnte ich mich heute noch reinlegen. Wie sollte es also anders kommen, als dass ich heute (ein paar Jährchen später) immer noch total auf das goldene, klebrige, wohlschmeckende, süchtig machende engelsgleiche Zeug stehe.

Karamell Cookies Bild 1

Wie und worin, das ist mir meistens egal. Da bin ich nicht so. Hauptsache Karamell.
Zum Glück findet man heutzutage ja eh fast überall meinen Liebling. In Schokolade, wie gesagt in und auf Eis (kennt ihr übrigens Haägen Dazs – Vanilla Caramel Brownie? Probiert es mal! Oder salted caramel aber Achtung! Suchtgefahr! Sagt danach nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!), in und um Bonbons oder wie in meinem Rezept in Cookies. Ihr seht, Karamell ist ein richtiges Chamäleon!

Karamell Cookies Bild 2

Eigentlich sollten diese Cookies eine kleine Aufmerksamkeit zum Geburtstag einer lieben Kollegin werden, die, um es in ihren Worten zu sagen, zarte 24 Jahre alt und somit- ich zitiere: „richtig alt“ geworden ist. He, ich schwöre euch, mir ist schlagartig eine weiße Haarsträhne am Köpfchen aufgeploppt. 24 und alt, Ha! Was soll denn da meinereiner jemand anderes sagen? Vielleicht war das auch der Grund, warum ich den Großteil der Cookies noch warm und auf der Stelle geknuspert habe. Jop, so ziemlich ganz allein. Das war natürlich rein aus einer Stresssituation raus, versteht sich! Also waren es am Schluss zu wenig Cookies um sie zu verschenken.
Tja was soll ich sagen? Die Kollegin bekam ein Fläschchen Sekt, ich die restlichen Kekse und ihr jetzt das Rezept 🙂

Karamell Cookies Bild 3

Cookies mit Karamell Kern

ca. 14 Stück

200g glattes Mehl
130g gesalzene Butter, weich
120g brauner Zucker
1 Ei Gr. L
2 TL Weinsteinpulver
14 Stück weiche Karamell Bonbons
etwas Fleur de Sel

Backofen auf 200° vorheizen
Das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen, die Butter in Stücken dazugeben und gut durchmixen. Das Mehl mit dem Weinsteinpulver über die Masse sieben und mit einem Teigspatel beimengen. Der Teig sollte nicht mehr an den Fingern kleben bleiben.
Mit einer Küchenwaage 14 Stück mit jeweils ca. 40g abwiegen und ein Karamellbonbon in die Mitte setzen, den Teig rundum verteilen und eine Kugel formen. Mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und leicht flach drücken, mit etwas Fleur de Sel bestreuen und 10-12 Minuten goldig backen. Ich habe pro Blech 7 Cookies gebacken und die restlichen Kugeln währenddessen im Kühlschrank geparkt, also insgesamt 2 Durchgänge. Nach der Backzeit auf einem Kuchengitter leicht auskühlen lassen und noch warm genießen, denn dann ist der Kern aus Karamell noch schön flüssig. Seid beim ablegen etwas vorsichtig, die Cookies sind frisch aus dem Backrohr noch etwas weich. Luftdicht verpackt, halten sich die Kekse auch ein paar Tage.

Kleiner Tipp: Sind die Cookies komplett ausgekühlt und ihr wollt wieder weiches/flüssiges Karamell, legt sie einfach auf einem Teller für ein paar Sekunden in die Microwelle – schmecken wie frisch gebacken, versprochen 🙂

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Ich wünsche euch noch einen schönen, restlichen Sonntag.

Lasst es euch gut gehen!

Kathi

{Marmorgugl}…ein unbestrittener Klassiker…

Tatsächlich mag ich Marmorkuchen schon immer.

Ich kann mich eigentlich an keine Zeit erinnern, in der ich jemals ein Stückchen verweigert oder gar abgelehnt hätte. Schon in Kindertagen stopfte ich mir gerne Bissen für Bissen von dieser Leckerei in den Mund. Ob er nun als Gugl oder als Kuchen auftaucht, ist mir ehrlich gesagt ziemlich Schnuppe, schmecken muss der Kollege und ich bin zufrieden! Idealerweise, lässt er sich auch ganz einfach in eine schöne Tasse Kakao tunken – das meine Lieben, nennt man dann echte Kuchenliebe 😉

Mittlerweile backe ich verschiedene Varianten, ich spiele gern mit dem Teig rum und mische immer wieder mal etwas Neues drunter um mich dann jedes Mal an einem neuen Ergebnis zu freuen – dieses Küchlein ist wirklich vielseitig!

Heute aber, zeige ich euch meinen Freund hier ganz klassisch ohne viel Schnickschnack, dafür mit einem kleinen Schuss Amaretto, der dem ganzen ein gewisses Etwas verleiht – ohne extra Aufwand!

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Marmorgugl mit Amaretto

250g weiche Butter
250g feiner Kristallzucker
220g glattes Mehl
160g Speisestärke
50g Backkakao
180ml kalte Milch +50ml für die dunkle Masse
5 Eier L
1 Prise Salz
1 Pkg. Backpulver
1 Pkg. Vanillezucker
5 EL Amaretto

zusätzlich: Guglform, Kuchengitter

Backofen auf 180° vorheizen und Guglform einfetten+mit etwas Mehl ausstauben

Butter und Zucker solange schaumig rühren bis eine dicke, helle Creme entsteht.
Eier einzeln unterrühren. Das nächste Ei immer erst dazugeben wenn das vorige wirklich vollständig eingerührt ist, das dauert etwas – macht den Teig aber fluffiger.
Mehl, Speisestärke, Salz und das Backpulver mischen und sieben, danach abwechselnd mit 180ml Milch in die Eiermasse rühren. Jetzt nicht mehr zu lange mixen, grade so bis das Mehlgemisch gut untergehoben ist.
Einen Teil des Teiges (ca. 1/3) abnehmen und die restliche Milch mit dem Kakao und dem Amaretto untermischen. Naschen Kinder mit, könnt ihr den Alkohol auch einfach weglassen. Der Amaretto lässt den dunklen Kuchenteil nach der Backzeit etwas speckig aussehen, es sieht aber wirklich nur so aus.
Nun zuerst den hellen Teig in die Guglform füllen und den dunklen darauf verteilen. Das muss auch gar nicht ordentlich sein, denn jetzt wird für das Muster im Inneren gesorgt. Einfach mit einer Gabel vorsichtig in den Teig stechen, so ca. bis in die Mitte runterstecken und in einer leichten Drehung wieder rausziehen. Ein Stückchen versetzt wieder das selbe, Gabel rein – leicht drehen – rausziehen. Und das einmal rundum bitte!

Ab damit in den Ofen für ca. 60 Minuten. Stäbchenprobe machen!
Ist der Kuchen fertig, kurz in der Form lassen und dann auf ein Kuchengitter zum auskühlen stürzen.

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Ich finde es ja jedes Mal wieder spannend und aufregend wie das Muster wohl aussehen wird 🙂
Also ihr Lieben, schnappt euch eine Tasse Kakao und lasst es euch gutgehen!

Habt es schön!

Kathi

{Brombeere Cupcake mit einem Topping aus weißer Schokolade}…wenn süß und sauer sich treffen…

Heute möchte ich eines meiner liebsten Cupcake Rezepte mit euch teilen.

Ein sehr feiner, fruchtiger Vanillesponge, mit einem noch feineren Schokoladen Topping! Cupcake Herz was willst du mehr?!

Das Schokohäubchen zergeht regelrecht auf der Zunge und ist wider Erwarten weder extra süß, noch muss man nach dem Verzehr seinem Zahnarzt einen Besuch abstatten.

Fr. W. äußerte zu besagtem Topping: „Kathi, bei dir schmeckt alles immer so glatt!“

Ehrlich gesagt weiß ich bis heute nicht genau was sie damit meint, aber es dürfte wohl doch ein Kompliment sein 🙂

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Ich erwähnte ja schon mal den Geburtstag der Kurzen im Dezember letzten Jahres. Ja genau, sie wurde 1 ganzes Jahr alt. Und das ohne große Dramen oder Theater. Darum konnte es ja nicht anders kommen (eigentlich musste ich es ja schon ahnen), dass das kleine Fräulein pünktlichst, genau einen Tag vor der großen Fete, krank wurde. Hohes Fieber plagte das arme Mäuschen und ihre Augen waren so glasig, man konnte fast durchsehen. Anfangs hoffte ich auf eine wundersame Genesung über Nacht, diese blieb natürlich aus und ich auf dem ganzen Süßkram sitzen, denn ich sagte die Party ab. Massenweise Cupcakes, nicht nur eine Sorte – natürlich mussten es zwei verschiedene sein. Und auch ein schokoladiger Gugl mit Birne wollte verspeist werden, zum Glück hatte ich die geplanten Cakepops doch nicht mehr gemacht, manchmal hat mein furchtbar organisiertes Zeitmanagement ja doch was Gutes!
Familie W. zeigte sich jedoch vollkommen selbstlos und nahm sich um die Hälfte der Backwerke an – so wusste ich sie zumindest in guten Händen 🙂

Natürlich hätte auch ein ordinärer Schokokuchen mit Zuckerstreusel und einer simplen 1 oben drauf den Zweck erfüllt, aber naja was soll ich sagen….

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Brombeere Cupcakes mit weißem Schokolade Topping

für 12 Stück

für die Sponges
3 Eier L
200g feiner Kristallzucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Vanilleschote
200g Butter, zimmerwarm
100ml Sahne
180g glattes Mehl
2TL Backpulver
frische Brombeeren in etwas Mehl gewälzt, min. 12 Stück je nach Größe

für das Topping
200g weiße Kuvertüre
150ml Sahne
300g Speisetopfen
150g Frischkäse
12 schöne, frische Brombeeren
etwas Puderzucker zum bestreuen

sonstiges: Papierförmchen, Muffinblech falls die Förmchen lose sind, Spritzsack mit Lochtülle

Die Ganache für das Topping am Vortag vorbereiten. Dazu die Sahne in einem Topf aufkochen und über die kleinhackte Kuvertüre geben. Mit einem Schneebesen so lange rühren bis sich die Kuvertüre vollständig aufgelöst hat. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank kaltstellen.

Am nächsten Tag mit dem Teig für die Sponges weitermachen.
Backrohr auf 180° vorheizen.
Eier mit Zucker und dem Mark der Vanilleschote lange schaumig schlagen, die Masse soll schön hell und locker werden. Jetzt die Butter nach und nach dazu geben und gut unterrühren. Das Mehl mit dem BP mischen und sieben, abwechselnd mit der Sahne unter die Eiermasse geben.
Nicht mehr zu lange rühren. Den Teig auf 12 Papierförmchen verteilen und die in Mehl gewälzten Brombeeren darauf setzen. Sie sinken während der Backzeit von selber ab. Meine Brombeeren waren so riesig, es hatte nur eine pro Sponge Platz 🙂

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Die Sponges für ca. 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe!
Während die Sponges vollständig auskühlen, könnt ihr das Topping weiter bearbeiten. Die Ganache nun aus dem Kühlschrank geben und mit dem Handmixer kurz aufschlagen. Den Topfen und den Frischkäse gründlich unterrühren und gegebenenfalls nochmal kaltstellen falls die Vanillesponges noch nicht ganz abgekühlt sind.

Ist es dann endlich soweit, das Topping in einen Spritzsack mit Lochtülle füllen und gleichmäßig auf die Sponges dressieren. Mit jeweils einer Brombeere garnieren und das Beerchen mit etwas Puderzucker bestreuen!

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Zugegeben, das Topping ist mit der Ganache aus weißer Schokolade etwas aufwändig – aber Hallo! dafür ist das kleine Ding ein Träumchen – ihr werdet es lieben!
Hachi, ich könnt schon wieder in eins reinbeißen, aber diesmal bitte ohne fiebrigen Zwischenfall 😉

Habt einen wunderschönen Sonntag! Hoffentlich ist es bei euch auch so schön sonnig wie bei uns- man könnte glatt meinen, der Frühling ist da!

Kathi