{mediterraner Nudelsalat mit Rucolapesto und Rinderstreifen}…eine Food Blogparade und wir machen mit…

Eigentlich sind wir im Hause B. gar nicht so große Salat Esser.
Als Deko am Teller, kein Problem.
Als Beilage zum Hauptgericht, na gut.
Nimmt er allerdings den Großteil der Mahlzeit ein, rümpfen wir als Team synchron die Nasen.

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Als Foodie und speziell als (Food-) Blogger, gehört das regelmäßige Verweilen auf social media Kanälen dazu, wie tägliches Kaffee trinken. Zähne putzen am Morgen. Und Abends. Ach ihr wisst schon was ich meine. Man ist Mitglied in verschiedensten Gruppen und tauscht sich mit anderen Bloggern aus. Tolle Sache! Ich liebe es!
Noch besser ist es wenn Bloggerkollegen zu einer *Blog-Parade ausrufen. So wie die liebe Anika von „Anisas leichte Küche“ es getan hat. Klar dass wir mit machen wollten, stand dies doch schon ewig auf unserer ToDo Liste. Schnell meldeten sich immer mehr Leute an und das Motto wurde festgelegt.
Jup, richtig geraten. Die Mehrheit entschied sich für S*A*L*A*T so ein Mist

Bei Salat muss ich immer sofort an labbrige, grüne Blätter denken die in einer Pfütze aus viel zu viel Essig und Öl vor sich hin sickern…keine Ahnung warum.
Aber (!) beim Brainstorming fiel mir wieder ein, dass ich während unseres New York Urlaubes von vor 2 Jahren, einen super leckeren Salat am Streetfood Market entdeckt habe. Rucola mit Mango und gebratenen Rinderstreifen mit einem extra zitronig-spritzigem Dressing. Oh ja, der war es! Dieser soll meinen Beitrag schmücken.
Pfah, eben nicht! Uns schmeckte er zu Hause nicht im geringsten. Vielleicht sollte ich anmerken, dass ich bei unserem USA Aufenthalt schwanger und nicht Herr Frau meiner Geschmacksnerven war. Wenn es etwas gibt dass ich noch weniger mag als klassischen/ordinären Standardsalat, dann sind es süße oder zitrus-lastige Hauptspeisen. Hua, jagt mich mit dem Zeug!
Tja, also musste schnell eine Alternative her um unsere reservierte Lücke in der Blogparade füllen zu können.

*Bei einer Blog-Parade stellt in einem bestimmten Zeitraum, zu einem bestimmten Thema, jeweils ein Blogger sein Rezept bzw. Beitrag pro Tag, zur Verfügung. Siehe unten angefügte Liste!
Logo Blogparade gesund und lecker für jeden Tag

Logo der (Food)-Blogparade

 Zum Glück ist mir noch rechtzeitig ein adäquater Ersatz von den Händen gesprungen, den ich euch heute zeigen möchte. Ein „Salat“ ganz nach meinem Geschmack 🙂

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mediterraner Nudelsalat mit Rucola Pesto und gebratenen Rinderstreifen

Rucola Pesto:
70g frischen Rucola, geputzt
50 ml Olivenöl
2 EL Ahornsirup
30g Cashewnüsse
30g Parmesan
Salz

Nudelsalat für 2 Portionen:
200-250g Vollkorn Penne
30g frischen Rucola
50g getrocknete Tomaten ohne Öl
2 frische Rinderschnitzel
Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver
etwas Öl und Butter für die Pfanne

Für das Pesto die Cashewnüsse in einer heißen Pfanne ohne Zugabe von Öl kurz rösten. Anschließend alle Zutaten zusammen mit einer Küchenmaschine/Allesschneider oder einem Pürierstab zu einer sämigen Masse verarbeiten.

Die Nudeln bissfest kochen und abseihen. Die getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden und mit dem Pesto unter die noch warmen Nudeln rühren. Zur Seite stellen und abkühlen lassen, so nehmen die Penne den aromatischen Geschmack von Pesto und Tomaten noch besser auf.

Die Schnitzel waschen, trocken tupfen und in dem heißen Öl/Butter Gemisch scharf (bei hoher Hitze) anbraten. Würzt das Fleisch erst in der Pfanne sobald sich die Poren zusammen gezogen haben, so verliert es weniger Saft und wird nicht so leicht zäh. 1-2 Minuten pro Seite reichen vollkommen. Wickelt die Rinderschnitzel einzeln in Alufolie und legt sie für min. 10 Minuten zur Seite und lässt die ruhen.

Schmeckt die Nudeln bei Bedarf noch mit etwas Salz ab und schneidet die Rinderschnitzel in Streifen. Hebt den restlichen frischen Rucola noch unter die Nudeln und richtet sofort an falls der Nudelsalat noch lauwarm ist (so schmeckt er besonders gut), da der Rucola gern schnell in sich zusammen fällt.

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Vor und nach uns, präsentieren noch viele andere ihre Salatkreationen und ich muss schon zugeben, dass da der eine oder andere Salat dabei war der mich doch weich kriegen könnte und auf jeden Fall einen Versuch wert ist 🙂

Seid ihr neugierig geworden? Kuckt mal!

Macht es euch gemütlich und klickt euch durch! Bestimmt ist auch für euch etwas passendes dabei!

Aber jetzt seid ihr dran! Was ist eure liebste Salatvariation?

Kathi
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{Bärlauchaufstrich} … es ist wieder so weit

 

Ihr Lieben, es ist  Bärlauchzeit – meine Liebste Zeit im Jahr, abgesehen von der Sommer-Bade-Eis-Saison, und der Spargelsaison, und der Kekssaison … naja wie dem auch sei gibt es natürlich wieder mein alljährliches Rezept.

Selbstverständlich ist der Bärlauch selbstgepflückt. Ausgerüstet mit Schuhwerk in Gummistiefelform, begleitet von Kind und Hund marschierte ich in den nahe gelegenen Wald und pflückte was das Zeug hielt. Nach ungefähr 20 Minuten war dem Hündchen langweilig und er weinte weil er doch viel lieber im Bach baden wollte. Erst da wurde mir bewusst wie viel ich schon gepflückt hatte. Ich kann euch sagen, es war ein riesen Haufen und da kam die Frage auf – was mache dich  damit. Einfrieren, Pesto >klick<, Bärlauchpuffer >klick<, Bärlauchbutter … man hat ja doch schon einiges im Petto . Ich mache auch jedes Jahr einen Aufstrich mit Bärlauch und den möchte ich euch jetzt vorstellen.

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Zutaten:

1 Becher Landfrischkäse

1 Becher Sauerrahm

3 gekochte und klein gehackte Eier

1 Hand voll gehackter Bärlauch

Salz, Pfeffer

Alle Zutaten miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren ca. 1 Stunde durchziehen lassen.

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Schmeißt euch noch schnell in die Gummistiefel und pflückt etwas von dem grünen Gold. Ich kann euch versprechen, es ist die Mühe wert.

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{Be my Valtenine} … Ein 3-Gänge Menü für 2

Dieser Beitrag ist in erster Linie der Männerwelt gewidmet. Also ihr Lieben, der romantischste Tag des Jahres steht vor der Tür und lasst euch gesagt sein, Blumen sind natürlich immer eine willkommene Überraschung, aber da geht noch mehr. Wie wäre es mit einem selbstgekochten 3-gängigen Menü für eure Herzensdame? Ich hätte da eine Idee und die überlasse ich euch inkl. Erfolgsgarantie. Das Einzige dass Ihr hierfür beherrschen müsst, ist das Messer am richtigen Ende halten ;-).

Wir starten mit Minipancakes mit Ricotta und Räucherlachs, gefolgt von Bandnudeln mit Pilzen, getrockneten Tomaten und Garnelen und zum Abschluss herrlich saftige Red Velvet Minigugls mit Vanillebuttercreme. Klingt das verführerisch? Na dann geht’s los.

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Zutaten Minipancakes mit Lachs:

100 g Mehl

1 Ei

100 g Räucherlachs

150 g Ricotta

100 ml Milch

½ Avocado

etwas gehackter Dill

Oberskren

Den Räucherlachs sehr klein schneiden und beiseite stellen. Mehl, Ei, Ricotta und Milch zu einem glatten Teig verrühren und den Lachs hinzufügen. In eine Pfanne kleine Tupfen Teig geben (ca 4-5 cm Durchmesser) und von beiden Seiten braten. Die Avocado in Streifen schneiden und auf die ausgekühlten Pancakes legen, etwas Oberskren drauf geben und mit dem gehackten Dill dekorieren.

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Zutaten Bandnudeln mit Garnelen:

200 g Bandnudeln

100 g braune Champignons

50 g getrocknete eingelegte Tomaten

2 geriebene Knoblauchzehen

10 Stück Riesengarnelen

frischer Oregano

Die Nudeln laut Packungsanleitung kochen, vor dem Abseien 1 Tasse Nudelwasser abschöpfen und beiseite geben.

Die Champignons in Scheiben und die Tomaten klein schneiden. Etwas Öl von den eingelegten Tomaten in eine Pfanne geben und die Champignons darin anbraten, Tomaten und Knoblauch dazu, dann die Garnelen hinzufügen und braten bis sie rosa sind. So viel frischen Oregano hinzufügen wie gewünscht wird evtl mit etwas Salz abschmecken. Die Nudeln in die Pfanne geben, etwas Nudelwasser darüber geben und gut durchmischen. Mit Parmesan dekorieren.

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Zutaten Red Velvet Minigugls mit Buttercreme:

100 g Mehl

1 Ei

75 g weiche Butter

150 g Zucker

100 ml Buttermilch

1 TL Backpulver

1 EL Kakao

1 Prise Salz

etwas rote Lebensmittelfarbe

Das Ei aufschlagen und Dotter und Eiweiß trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und beiseite stellen.

Butter und Zucker schaumig schlagen, den Dotter hinzufügen und dann die Buttermilch und die Lebensmittelfarbe unterrühren. Mehl, Kakao und Backpulver in eine Schüssel sieben und löffelweise unterrühren. Zum Schluss vorsichtig das steife Eiweiß unterheben.

Den Teig in eine gut gefettete Miniguglform geben und im vorgeheizten Backrohr bei 160 ⁰C je nach Größe der Form ca. 15 Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Wenn kein Teig mehr am Stäbchen haftet sind sie fertig.

100 g weiche Butter

100 g Staubzucker

150 g Frischkäse

Mark von 1 Vanilleschote

Butter und Staubzucker schaumig schlagen, den Frischkäse und das Mark der Vanilleschote unterrühren, dann für 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Die Creme mit Hilfe eines Spritzsacks auf die ausgekühlten Gugl spritzen. Wer keinen Spritzsack zur Hand hat, kann auch einen Gefrierbeutel nehmen, oder die Creme mit einem Löffel verteilen.

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Herr P. hat mir über die Schulter geschaut, eifrig verkostet und versprochen das Menü am Valentinstag nachzukochen. Ob es gelungen ist … dranbleiben :-).

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Gruß und Kuss

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{Käsekekse} … weil Kekse nicht immer süß sein müssen

Ich kann mich noch sehr gut an meine ersten Keksbackversuche erinnern. Ich war 11 oder 12 Jahre alt und kurz vor Weihnachten total motiviert mein ganz eigenes Weihnachtsgebäck herzustellen. In meiner romantischen Vorstellung würde ich die besten und wohlschmeckendsten, meiner Großmutter Konkurrenz machenden Kekse überhaupt und sowieso fabrizieren. In Wirklichkeit wurden es eher verkohlte Wurfgeschosse und landeten im Müll, weil es unzumutbar war, dies jemandem vorzusetzten und sei man noch so verfeindet. Die Enttäuschung war groß und ich am Boden zerstört.

Während meine Mutter (nicht ganz so amused) die Küche schrubbte und das durch mich verursachte Chaos beseitigte, versuchte mein Vater mir Trost zu spenden, in Form von „Keksrezept für Dummies“. Und siehe da, es funktionierte, denn bis heute backe ich diese Blätterteig-Käsekekse beinahe jedes Jahr.

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Eigentlich kann man sie das ganze Jahr über backen, aber da ich dieses Gebäck mit einer weihnachtlichen Erinnerung verbinde gibt es sie bei mir nur in der dunklen Jahreszeit.

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Zutaten:

1 Pkg. Blätterteig

etwas geriebener Käse

Kümmel

Paprikapulver

Salz

1 verquirltes Ei

Den Blätterteig in gewünschter Form ausstechen und auf ein Backblech legen, mit dem verquirlten Ei bestreichen und mit Käse, Kümmel, Paprika und Salz bestreuen. Bei 180⁰C für 15-20 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen.

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{im Kürbisfieber} … Ravioli und Muffins

Ich bin total im Kürbisfieber! In jeder Variation und am besten jeden Tag. Das kleine Fräulein und Herr P. werden zwangsbeglückt, den beiden kommt er schon bei den Öhrchen raus – Widerstand ist zwecklos denn ich habe die alleinige Macht über die Küche :-).

Diese Woche habe ich es allerdings auf die Spitze getrieben, mit einem 3-gängigen Kürbismenü. Kürbissuppe >klick<, Kürbisravioli und Kürbismuffins. Man sollte meinen es war zu viel des Guten, zu viel kann aber manchmal wunderbar sein.

Weil meine Freunde und Nachbarn allesamt Unmengen an Kürbis im Garten gezogen haben und nicht mehr wissen wohin damit, (in meiner unbegrenzten Großmut opfere ich mich natürlich und nehme an was mir angeboten wird :-)) ist kein Ende der Kürbisphase in Sicht.

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Zutaten Kürbisravioli:

200 g weich gekochter Kürbis

1 Ei

70 g geriebener Parmesan

etwas Muskat und Pfeffer und Salz

2 EL Butter

10 Salbeiblätter

Das Rezept für den Nudelteig findet ihr >hier<.

Den Kürbis mit einer Gabel zerdrücken, mit dem Ei und dem Parmesan vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Ravioli laut Kathis Rezept füllen, ausstechen oder ausschneiden und kochen.

Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, den Salbei kurz darin anbraten und über die Ravioli geben.

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Zutaten Kürbismuffins:

350 g Kürbispüree

3 Eier

180 g Zucker

150 g flüssige Butter

1 TL Vanillezucker

200 ml Milch

300 g Mehl

1 TL Backpulver

Mehl, Zucker, Vanillezucker und Backpulver in eine Schüssel geben. Milch und Eier ebenfalls in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verquirlen. Butter und Kürbispüree hinzufügen und unterrühren. Die feuchten zu den trockenen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verrühren.

Den Teig in ein mit Muffinförmchen ausgelegtes Muffinblech füllen und wenn gewünscht mit gerösteten Kürbiskernen bestreuen. Bei 180⁰C im vorgeheizten Backrohr für ca. 25 Minuten backen.

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Das nächste Kürbisrezept ist schon in Vorbereitung – Kürbiscordonbleu. Mahlzeit!

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Gruß und Kuss

Eure Sarah

{Bagels} … und Knabberstangerl

Am Wochenende, wenn ich etwas mehr Zeit habe um mich in der Küche so richtig zu entfalten, backe ich gerne Brot oder Gebäck. Selbstgemacht schmeckt doch immer noch am besten. Und weil ich mittlerweile gutfreund mit meiner ehemaligen Erzfeindin der Hefe bin, macht‘s auch noch richtig Spaß. Leicht getoastet, mit Räucherlachs, mit Schinken und Käse belegt oder einfach nur mit Frischkäse sind Bagels ein Träumchen. Und so geht’s …

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Zutaten

500 g Mehl

10 g Salz

1 Pkg. Trockenhefe

10 g Zucker

300 ml lauwarme Milch

60 g weiche Butter

zum Bestreuen: Sesam, Mohn und/oder grobkörniges Salz

Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit der Hand zu einem Teig verkneten. Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teig mit den Händen ca. 10 Minuten weiter kneten. Teig wieder in Schüssel geben, abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. Wenn sich das Volumen verdoppelt hat, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, mit einem runden Ausstecher (ca. 7 cm Durchmesser) ausstechen und mit einem Kochlöffel oder einem kleinen Ausstecher ein Loch in die Mitte machen. Die Rohlinge in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben und pro Seite etwa eine Minute kochen. Die Bagels auf ein Backblech geben, mit einem verquirlten Ei bestreichen, dann mit Sesam, Mohn oder grobem Salz bestreuen und im vorgeheizten Backrohr bei 200⁰C für 15 Minuten backen.

Weil mir nach dem Ausstechen etwas Teig übrig geblieben ist, habe ich daraus lange, dünne Knabberstangen geformt, mit Ei bestrichen und mit Sesam bestreut und ebenfalls bei 200⁰C für 15 Minuten gebacken.

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Gruß und Kuss

Eure Sarah

{Karotten-Zucchini Quiche}…Gemüseverwertung must go on…

Wer soll das alles essen 2.0

Hachi, wir schwimmen immer noch im Gemüse und ich sehe überall nur noch Tomaten und Gurken 🙂

Ist ja jetzt nicht unbedingt schlecht, erst gestern führte ich ein >mittenimBeetstehenundfürdienächsteWocheernten< Gespräch mit der liebsten Fr. W. und wir zogen Vergleiche zwischen gekauftem Gemüse und Marke Eigenanbau. Man schmeckt schon einen gewaltigen Unterschied, grade was Tomaten angeht, da brauche ich nicht lange erzählen. Wenn du dir so ein rotes Früchtchen direkt vom Strauch schnappst und genüsslich rein beißt, weißt du wovon ich rede – ist es dann auch noch warm von der Sonne, hast du den Jackpot geknackt!

Das Beste im Leben sind ja nun doch die einfachen Dinge 🙂

Abgesehen von geschätzt 1 Million an Tomaten wächst ja auch noch anderes Zeug das verputzt werden will, drum gibt’s heute wieder was für den Mittagstisch von mir für euch!

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Karotten – Zucchini Quiche

für den Boden:

♥ ca. 350g vorwiegend festkochende Kartoffeln

♥ 200g glattes Mehl

♥ 100g kalte Butter in Stücken

♥ 1 Ei L

♥ ½ TL Salz

für den Belag:

♥ 1-2 mittelgroße längliche Zucchini

♥ 2-3 große Karotten, geschält

♥ Serano Schinken nach Geschmack

♥ 250g Ricotta

♥ 150g Creme Fraiche

♥ 2 Eier L

♥ 1 Knoblauchzehe, geschält und gepresst

♥ Salz, Pfeffer

Sonstiges: eine Tortenspringform oder eine Quiche Form, Backpapier, trockenen Reis/ Bohnen o.ä. zum blind backen des Teiges

Karotten

Für den Teig die Kartoffeln schälen, kochen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken. Die Masse auskühlen lassen und mit den restlichen Zutaten schnell zu einem lockeren Teig kneten. Bei Bedarf arbeitet noch ein wenig Mehl ein – der Teig sollte nicht mehr kleben. Rollt ihn zu einer Kugel und gönnt ihm in Frischhaltefolie eingewickelt eine gute halbe Stunde im Kühlschrank um ein wenig zu rasten und zu ziehen. Inzwischen könnt ihr das Backrohr auf 180° vorheizen. Nach dem Päuschen wird alles gleichmäßig in der Backform verteilt. Entweder ihr rollt den Teig aus und legt ihn in die Form oder ihr drückt ihn mit den Fingern rein, egal wie ihr es macht – vergesst nicht auf den Rand falls ihr eine normale Springform nehmt, dieser sollte schon so ca. 3-4 cm hoch sein. Alles mit einem Blatt Backpapier auslegen und mit z.B. Bohnen beschweren. Für 10 Minuten blind backen, danach aus dem Rohr nehmen und ohne die Bohnen leicht abkühlen lassen.

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Die Karotten und Zucchini mit einem Sparschäler in dünne Streifen schneiden und für ca. 2-3 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Herausnehmen, kalt abschrecken, trocken tupfen und mit dem Serano Schinken zur Seite geben. Die restlichen Zutaten zu einer glatten Masse verrühren und auf dem leicht ausgekühlten Teigboden streichen.

Mit den Gemüsestreifen und dem Serano Schinken von außen beginnend ein rosenartiges Muster legen. Ich habe dazu mit den Zucchini begonnen und diese zweilagig immer etwas überlappend geschichtet – selbiges mit den Karotten und als dritte Lage den Serano Schinken.

Die Quiche wird jetzt noch bei 180° für 40 Minuten fertig gebacken, in den letzten 10 Minuten dreht die Temperatur auf 200° hoch. Nach der Backzeit rausnehmen und etwas stehen lassen bevor ihr sie anschneidet.

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Was ich am Liebsten an dieser Quiche Variante mag, ist der herzhafte lockere Teig und den herrlich cremigen Ricotta 🙂

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Lasst es euch schmecken!

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