{Marmorgugl}…ein unbestrittener Klassiker…

Tatsächlich mag ich Marmorkuchen schon immer.

Ich kann mich eigentlich an keine Zeit erinnern, in der ich jemals ein Stückchen verweigert oder gar abgelehnt hätte. Schon in Kindertagen stopfte ich mir gerne Bissen für Bissen von dieser Leckerei in den Mund. Ob er nun als Gugl oder als Kuchen auftaucht, ist mir ehrlich gesagt ziemlich Schnuppe, schmecken muss der Kollege und ich bin zufrieden! Idealerweise, lässt er sich auch ganz einfach in eine schöne Tasse Kakao tunken – das meine Lieben, nennt man dann echte Kuchenliebe 😉

Mittlerweile backe ich verschiedene Varianten, ich spiele gern mit dem Teig rum und mische immer wieder mal etwas Neues drunter um mich dann jedes Mal an einem neuen Ergebnis zu freuen – dieses Küchlein ist wirklich vielseitig!

Heute aber, zeige ich euch meinen Freund hier ganz klassisch ohne viel Schnickschnack, dafür mit einem kleinen Schuss Amaretto, der dem ganzen ein gewisses Etwas verleiht – ohne extra Aufwand!

Foto 1

Marmorgugl mit Amaretto

250g weiche Butter
250g feiner Kristallzucker
220g glattes Mehl
160g Speisestärke
50g Backkakao
180ml kalte Milch +50ml für die dunkle Masse
5 Eier L
1 Prise Salz
1 Pkg. Backpulver
1 Pkg. Vanillezucker
5 EL Amaretto

zusätzlich: Guglform, Kuchengitter

Backofen auf 180° vorheizen und Guglform einfetten+mit etwas Mehl ausstauben

Butter und Zucker solange schaumig rühren bis eine dicke, helle Creme entsteht.
Eier einzeln unterrühren. Das nächste Ei immer erst dazugeben wenn das vorige wirklich vollständig eingerührt ist, das dauert etwas – macht den Teig aber fluffiger.
Mehl, Speisestärke, Salz und das Backpulver mischen und sieben, danach abwechselnd mit 180ml Milch in die Eiermasse rühren. Jetzt nicht mehr zu lange mixen, grade so bis das Mehlgemisch gut untergehoben ist.
Einen Teil des Teiges (ca. 1/3) abnehmen und die restliche Milch mit dem Kakao und dem Amaretto untermischen. Naschen Kinder mit, könnt ihr den Alkohol auch einfach weglassen. Der Amaretto lässt den dunklen Kuchenteil nach der Backzeit etwas speckig aussehen, es sieht aber wirklich nur so aus.
Nun zuerst den hellen Teig in die Guglform füllen und den dunklen darauf verteilen. Das muss auch gar nicht ordentlich sein, denn jetzt wird für das Muster im Inneren gesorgt. Einfach mit einer Gabel vorsichtig in den Teig stechen, so ca. bis in die Mitte runterstecken und in einer leichten Drehung wieder rausziehen. Ein Stückchen versetzt wieder das selbe, Gabel rein – leicht drehen – rausziehen. Und das einmal rundum bitte!

Ab damit in den Ofen für ca. 60 Minuten. Stäbchenprobe machen!
Ist der Kuchen fertig, kurz in der Form lassen und dann auf ein Kuchengitter zum auskühlen stürzen.

Foto 2

Ich finde es ja jedes Mal wieder spannend und aufregend wie das Muster wohl aussehen wird 🙂
Also ihr Lieben, schnappt euch eine Tasse Kakao und lasst es euch gutgehen!

Habt es schön!

Kathi

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