{Honig Spekulatius}…last minute Weihnachtsknusperkekse

Für alle die es noch nicht mitbekommen haben – Weihnachten steht vor der Tür! Noch einmal schlafen und es ist soweit!

Im Hause B. hatte sich noch bis Montag dieser Woche eine megamäßige Grippewelle eingenistet. Nicht mal die Kurze blieb davon verschont. Mit hohem Fieber und so glasigen Augen dass man fast durchsehen konnte, saßen wir die Grippe tapfer aus und verfluchten alle Bazillen samt Anhang.

Rechtzeitig zum großen Fest sind wir zum Glück alle wieder frisch und fit (über frisch lässt sich meinerseits allerdings streiten) und so wird nun aufgeholt, was in den letzten Tagen ordentlich vernachlässigt worden ist. Die Böden werden geschrubbt, der Weihnachtsbaum aufgeputzt und noch schnell ein letztes Mal vor Heilig Abend gebloggt!
Ihr seid bestimmt schon alle fleißig gewesen und habt alle Kekse die ihr euch vorgenommen habt gebacken. Davon bin ich überzeugt!
Heute zeige ich euch noch schnell meine ruckzuck last minute Kekse, bevor ihr alle eure Ausstechformen bis zum nächsten Jahr wegpackt – ich schenke sie gerne an Weihnachten her. In einer schicken Dose oder in ein Zellophansäckchen verpackt, sind sie ein nettes und leckeres Mitbringsel.

Foto2

Meine Spekulatius Knusperkekse sind wie der Name schon verrät, äußerst knusprig und duften durch die Gewürze und den Honig  einfach unglaublich. Der Honig bewirkt allerdings auch dass die Kekse nur 3-4 Tage so schön knuspern (danach sind sie natürlich noch genau so lecker), darum backe ich sie erst ein oder zwei Tage vor Weihnachten und verschenke sie bei jedem Besuch. Das bedeutet aber absolut und überhaupt keinen Stress, denn von der berüchtigten Vorweihnachtszeithektik lassen wir uns bestimmt nicht anstecken! Die Kekschen sind ratzfatz gebacken und verpackt sowieso!

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Honig – Spekulatius

250g glattes Mehl
125g kalte Butter in Stücken
140g brauner Zucker
100g geriebene Mandeln
1 Ei L
105g flüssiger Honig
1 Prise Salz
1,5 TL gemahlener Zimt
je eine Messerspitze: gem. Nelken, gem. Koriander, gem. Piment

sonstiges: Backblech mit Backpapier ausgelegt, Keksausstecher oder Keksstempel, Rollholz, Rührschüssel, Gabel

Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit allen anderen trockenen Zutaten vermischen. Das Ei und den Honig dazugeben und mit einer Gabel in das Mehlgemisch arbeiten. Zum Schluss die Butter rasch unterkneten und zu einem Mürbteig verarbeiten. Hier gilt wieder, nicht zu lange kneten, lieber nach der Ruhezeit nochmal nach arbeiten – sonst wird er brandig und bröckelt euch unter den Fingern weg.
Formt eine Kugel und wickelt sie in Frischhaltefolie – merkt ihr wie der Teig jetzt schon duftet?
Ab damit in den Kühlschrank, nach einer guten halben Stunde bis Stunde könnt ihr ihn wieder rausholen.

Denkt daran das Backrohr rechtzeitig vorzuheizen, und zwar auf wohlig warme 180° (zumindest gemütlich warm für die Kekse).

Nach dem Päuschen knetet ihr den Teig wenn nötig nochmal kurz durch und rollt ihn Portionsweise (der Rest bleibt im Kühlschrank) auf ca. 3mm aus. Stecht jetzt mit euren Formen die ihr euch ausgesucht habt Kekse aus oder benutzt wie ich einen Keksstempel- das sieht nicht nur hübsch aus, sondern übermittelt gleichzeitig eine süße Nachricht von euch!
10-15 Minuten benötigen sie nun im Backofen. Sie sollen nicht dunkel werden, die Backzeit variiert oft von Backofen zu Backofen – seht lieber einmal zu oft nach. Könnt ihr den wahnsinnig aromatischen Duft riechen? Nach der Backzeit zieht ihr die Kekse vom Backblech und lässt sie abkühlen – ihr merkt wenn sie fertig ausgekühlt sind, dann seid ihr nämlich bei jedem Bissen nicht mehr zu überhören – auch ohne 52 Zähne 😉

Foto3 Ihr Lieben! Ich wünsche euch das schönste Weihnachtsfest und ruhige, gemütliche Feiertage mit euren Familien und Freunden.

Habt die beste Zeit!

Kathi

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