{die Sache mit der Hefe}…probieren geht über studieren…

Neulich zu Mittag bei Familie W. Die Kurze und ich sitzen also freudig wartend auf selbstgemachte Pizza am Esstisch und kucken der lieben Carmen beim Teigkneten zu. Das Patenkind natürlich eifrig helfend Mehl auf der Arbeitsplatte verteilt und der Mama bestimmend Instruktionen zur weiteren Verarbeitung des Teiges und Belages gibt 🙂 Früh übt sich eben! Natürlich lässt dieser Anblick mein Tantenherz erstrahlen, noch dazu äußerte sie letztens den Wunsch doch sehr gerne Ballettstunden zu nehmen – dies ließ das Tantenherz fast übergehen vor Stolz und beförderte mir schnurstracks Herzchen in die Augen! Jetzt muss nur noch die Fr. Mama mitspielen 😉 Zurück zum kucken! Wenn ich mal zum Essen eingeladen bin und dann noch in der Küche spionieren darf, mach ich das natürlich mit Begeisterung – man kann schließlich nie genug lernen und sich da und dort mal nen hilfreichen Trick abschauen. Wie in diesem Fall! Wer hier auf´n Blog fleißiger Leser ist weiß, dass Hefe und ich jetzt mal nicht so die guten Freunde sind – zumindest was frische Hefe betrifft, Trockenhefe und ich haben uns sagen wir mal arrangiert! Ich hol sie ab und an mal aus dem Kasten, dafür bringt sie mich nicht völlig zur Verzweiflung! Anders bei frischer, da kann ich bitten und betteln was ich will – das Ergebnis ist immer hart wie Stein 😦 Bis jetzt 🙂 K: Mensch, nimmst du dafür frische Hefe? C: Ja, das geht super. K: Bei dir vielleicht, ich kann mit der nicht arbeiten! C: Ich auch nicht! K: ??? C: Nö, ehrlich! Aber mit dem Rezept geht’s wunderbar…einfach die Hefe ins Wasser und fertig… K: Wie jetzt? so ganz ohne Dampfl und so? C: Jup! K: Her mit dem Rezept! Tja, da hab ich also der lieben Carmen ihr Rezept für super leckeren Pizzateig gemopst und teile meine neue Eroberung gerne mit euch 🙂

Pizzateig

für 2 große Pizzen oder ein Pizzablech

  • 500g Mehl und ein klein wenig extra für die Arbeitsfläche
  • 300ml lauwarmes Wasser
  • 10g frische Hefe
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 TL Salz

Belag nach Geschmack! Ich nehme gerne fertige passierte Tomatensauce für Pizza und da ja immer einiges an Sauce überbleibt, friere ich den Rest genau wie Pesto in Eiswürfelformen ein. Sobald sie gefroren ist, drück ich sie aus der Form und bewahre sie bis zum nächsten Einsatz wieder in der Tiefkühltruhe auf. Der Vorteil: Ich hol mir nur die Portion an Sauce raus die ich auch wirklich verarbeite! Also weiter zum Rezept: Die Hefe in ein Schüsselchen zerbröseln, 50 ml des lauwarmes Wassers darauf gießen und die Hefe darin unter rühren auflösen. Danach mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, da könnt ihr ruhig 10 Minuten ran damit er richtig gut wird. Zu einer Kugel formen und abgedeckt in einer großen Schüssel an einem warmen Platz gehen lassen bis sich der Teig mindestens verdoppelt hat. Ist er soweit, dann knetet ihr ihn nochmal auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche durch. Wenn ihr zwei Pizzen wollt, dann teilt ihr den Teig nun durch zwei und zieht ihn in Form oder auf ein Blech und belegt ihn nach Lust und Laune 🙂

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Ich mag total gern Blattspinat mit Lachs und kleckse nach dem Backen noch Creme Fraiche Tupfen darauf! Oder Prosciutto und Rucola! Oder Shrimps! Oder klassisch mit Schinken! Oder! Oder! Oder! Ihr seht, eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

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Danke liebe Carmen! Ab jetzt gibt´s auch bei uns immer Pizza mit frischer Hefe und wer weiß, vielleicht trau ich mich beim nächsten Rezept auch wieder drüber 😉

xoxo eure Kathi

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