Mini Salzstangerl

Diesmal habe ich quasi mein Leben für euch aufs Spiel gesetzt. Ok … es war nicht ganz so schlimm. Aber ich habe mich verletzt. Natürlich nehme ich das in Kauf um euch ein neues Rezept vorstellen zu können :-).

Was? Ihr wollt wissen was passiert ist. Na gut! Ich habe mir übelst die Hand verbrannt, weil ich ungeduldig wie immer, keine Zeit hatte den Topfhandschuh zu suchen und statt dessen ein Geschirrtuch benutzt habe um das heiße Blech aus dem Ofen zu ziehen. Dieses ist verrutscht und ich griff mit der bloßen Hand auf ein Backblech, das 200⁰C heiß war. AUTSCH!!!! Möglicherweise flossen sogar Tränen.

Meine Schwester wird an dieser Stelle wahrscheinlich sagen „Ätsch, das haste davon“. Sie ist nämlich ganz furchtbar dagegen, dass ich dieses Familiengeheimnis veröffentliche. Omas Rezepte müssen unter Verschluss gehalten werden – ist ihre Meinung. Auch Mutters Versuch zu schlichten hat nicht geklappt. Sie meinte nämlich „Ach, wer tut sich diesen Aufwand schon an?“. Woraufhin mein Stiefvater völlig trocken in die Runde warf „Deine Mutter und dein Kind!“.  Na wenn 2 von 4, die das Rezept kennen es auch produzieren, besteht die Gefahr das es nach Veröffentlichung noch jemand anderes macht ;-). Außerdem ist es gar nicht aufwendig.

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Zutaten:

1 kg griffiges Mehl

250 g weiche Magarine

250 ml lauwarme Milch

2 Pkg. Trockenhefe

2 TL Salz

2 TL Zucker

grobes Salz und Kümmel zum Bestreuen

Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und zu einem Teig verkneten. Dann noch ca. 5 Minuten weiter kneten. An einem warmen Ort 45 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Teig hauchdünn ausrollen, in kleine Dreiecke schneiden (der Teig geht beim Backen sehr auf) und zu einem mini Salzstangerl aufrollen. Mit einem verquirlten Ei bestreichen und mit dem groben Salz und dem Kümmel bestreuen.

Im vorgeheizten Backrohr für (je nach Größe) 15 – 20 Minuten bei 200⁰C backen.

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Omas Tipp: Unbedingt Margarine nehmen, weils mit Butter zu hart wird. Ich habe nicht die geringste Ahnung ob das wirklich stimmt, bis jetzt habe ich es nicht gewagt es in Frage zu stellen und das Rezept mit Butter zu versuchen. Oma wird schon wissen, was sie tut.

Mein Tipp: Nehmt euch die Zeit und sucht nach dem Topfhandschuh, wenn ihr das Backblech aus dem Ofen zieht.

Gruß und Kuss

Eure Sarah

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