TROMMELWIRBEL

Dies ist ein denkwürdiger Moment … unser 100. Blogeintrag :-). Zu diesem freudigen Anlass konnten wir die hinreißende Seraphine Petersdorfer überzeugen für uns einen Gastbeitrag zu gestalten. Ihres Zeichens Moderatorin und Redakteurin bei WT1, Bloggerin und lokale Größe (wenn ich groß bin, will ich das auch mal werden).

sera

In ihrem Blog >meinlebenmeinwels< berichtet Seraphine über alles Neue in und um Wels.  Klickt mal rein, es zahlt sich aus!

Bevor es nun mit dem Beitrag losgeht, möchten wir uns nochmal herzlich bedanken! Es ist uns eine Ehre und Freude, dich liebe Sera als Gastautorin gewonnen zu haben! Vielen lieben Dank! Eins haben wir allerdings vergessen – wir hätten auf eine Kostprobe bestehen sollen ;-).

 

WIENER SCHNITZEL

Da fragt man mich, ob ich Gastautorin sein möchte, was mich natürlich überaus freut und ehrt, aber ausgerechnet ein KOCHEN und BACKEN Blog?!?! Wo ich doch gerade Mal Nudeln mit irgendeiner schnellen Sauce auf den Tisch stellen kann…. Was macht man in der Not? Man fährt zu seiner Schwester nach Wien und lässt SIE kochen. Zumindest habe ich assistiert und gelernt und kann mittlerweile behaupten: Kochen ist doch gar nicht so schwer. Und wenn man dieses Kochen schon mal in Wien macht, dann muss natürlich auch ein Wiener Schnitzel her, denn dieses ist und bleibt das weltweit bekannteste Gericht der traditionellen, österreichischen Küche.

Wir haben aber das Originalrezept doch ein wenig abgeändert und es etwas gesünder „gestaltet“. Das kommt, wenn die Schwester 3 Jahre lang Diätologie studiert hat und sehr bedacht auf gesunde Ernährung ist. Anstelle von Schweinefleisch haben wir Hühnerfleisch genommen und anstelle von Butterschmalz, haben wir wesentlich gesünderes Rapsöl verwendet. Doch dazu später.

Traditionell wurde Wiener Schnitzel in Österreich ursprünglich nur mit Häuptelsalat, Erdäpfelsalat, Gurkensalat wie auch Petersilerdäpfeln serviert, heute sind auch Reis, Pommes frites oder Bratkartoffeln verbreitet.

Wir haben uns für den Kartoffelsalat entschieden und dieser ist ganz einfach:

Man kocht die Erdäpfel samt Schale und nachdem Sie „durch“ sind schneidet man diese NOCH WARM dünnblättrig in eine große Schüssel.
Danach fügt man Essig, Öl, Zwiebeln, Salz und Pfeffer dazu und würzt mit Senf und Zucker je nach Geschmack – FERTIG 🙂

 

foto 8

 

Danach gehts an die Zubereitung der Schnitzel. Wie bereits erwähnt haben wir anstelle von klassischem Schweinefleisch (oder Kalbfleisch) Hühnerfleisch genommen.

Zu allererst klopft man die Schnitzel, so dünn wie möglich – an dieser Stelle ein offizielles, hochachtungsvolles Entschuldigung an die Nachbarn – dann würzt man diese mit Salz und Pfeffer. Danach werden die Schnitzel zuerst im Mehl gewendet, dann in Ei und zum Schluss in Semmelbrösel. Eigentlich wollten wir zusätzlich Cornflakes zu den Bröseln geben, aber wir haben es Mal mit Mandelsplitter probiert –  sieht im Endeffekt nicht nur lecker aus, schmeckt auch so 🙂

Dann erhitzt man – eigentlich Butterschmalz – in die Pfanne, wir aber haben Rapsöl verwendet – laut diätologischer Studien das gesündeste Öl und backt in diesem die Schnitzel bis sie goldbraun sind. Natürlich gehört zu einem richtigen Wiener Schnitzel, das ja eigentlich am Ende kein richtiges Wiener Schnitzel mehr war, eine Zitrone und Preiselbeeren dazu.

foto 9

 

FAZIT unserer Kochsession: JEDER Österreicher sollte zumindest unser Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat beherrschen. Ob in klassischer Form mit Schweinefleisch oder in unserer abgeänderten Form mit Hühnerfleisch und Mandelsplitter, es ist und bleibt einfach zuzubereiten und immer wieder lecker!!!!! In diesem Sinne MAHLZEIT!!!

 

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3 Gedanken zu “TROMMELWIRBEL

  1. Pingback: TROMMELWIRBEL | MEIN LEBEN. MEIN WELS

  2. Tolle Sache so ein Schnitzel. Aber……..wendet man das Fleisch nicht erst in Mehl und dann in Ei und Brösel ?
    Bitte um Belehrung meinerseits. Kann mich auch täuschen 🙂
    lg Michael

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