{Clafoutis} mit Himbeeren und Vanille

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Mich plagt das Fernweh! Ist meine letzte Auslandsreise doch tatsächlich schon wieder beinahe 2 Jahre her. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Ich sehne mich nach Flughafengetümmel, von Gate zu Gate laufen, fremden Kulturen, neuen Leckereien und nach allem das zum Urlaub machen dazugehört 😦

Aber wie das Leben eben mal so spielt, musste Schätzchen in den letzten Monaten eine Menge Überstunden schieben und die Kurze hielt mich zu Hause in der Zwischenzeit ordentlich auf Trab – da war ne Fernreise irgendwie nicht drin. Noch nicht!

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Bis dahin hole ich mir Urlaubsfeeling in hohen Dosen ins Haus – zumindest auf die Teller.
Ich liebe, liebe, liebe, französische Desserts! Gut, ich bin generell schnell für Süßes zu begeistern, aber die Franzosen haben´s echt drauf 🙂

ein bisschen Frankreich in meiner Küche

Clafoutis ist so easy zu machen und die Zutaten hat man so ziemlich sicher immer auf Lager. Ein paar frische Beerchen und voila – fertig ist ein himmlischer Nachtisch. Zum niederknien! Ganz klassisch isst man dieses leckere Teilchen mit Schwarzkirschen, es schmeckt aber auch mit so ziemlich allem anderen fruchtigen – da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, allzu feucht sollte das Obst allerdings nicht sein!

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Clafoutis mit Himbeeren und Vanille

110g Mehl, glatt
70g Butter + ein wenig mehr für die Form
300ml Vanillemilch
125g Naturjoghurt
100g feiner Kristallzucker + ein wenig mehr für die Form
3 Eier L
1 Prise Salz
300g frische Himbeeren
2-3 EL Mandelblätter

zusätzlich: eine 28er Tarte-Form mit festem Boden

Alle Zutaten sollten zimmerwarm sein. Den Backofen auf 180° vorheizen. Die Tarte-Form mit weicher Butter und Zucker auskleiden.
Die Butter schmelzen und zur Seite stellen. Die Eier mit dem Zucker und dem Salz so lange mixen bis eine dicke, luftige und helle Masse entsteht – das kann ein paar Minuten dauern, ist aber sehr wichtig für das Ergebnis! Die abgekühlte Butter, die Vanillemilch und den Joghurt vorsichtig dazugeben und einrühren. Zum Schluss das Mehl über die Eiermischung geben und gut unterheben oder kurz mixen – die Teigmasse ist sehr flüssig, das soll so sein!

Die Himbeeren putzen und gleichmäßig auf dem Boden der Form verteilen. Den Teig darüber verteilen und für 20-30 Minuten goldgelb backen. Nach ca. 10 Minuten die Mandelblätter darüber streuen und mit backen. Sobald der Teig nicht mehr schwabbelig und klebrig/sehr feucht ist, ist sie fertig! Auskühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und mit einer großen Tasse Kaffee genießen!

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Nehmt ihr besonders süße Früchte anstatt der Himbeeren, würde ich den Zucker etwas reduzieren. Der Joghurt gibt dem Ganzen eine extra cremige Note! Ihr werdet begeistert sein.

Habt es schön!

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Pssst… Im Sommer hat sich einiges bei uns getan! Wer Lust auf einfache, gesunde Rezepte für die ganze Familie, kreative DIY Projekte und informative Artikel zu Mutterschaft und Familie hat, der darf mich gerne auf meinem neuen Blog besuchen.

Ich freue mich sehr auf euch! Vielleicht lässt ihr mir auch auf Facebook ein Däumchen da? Auf Instagram bekommt ihr die volle Dosis Familienleben, also los – folgt mir!

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Bis bald!

Kathi

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Waffeln mit Marillen und weisser Schokolade

Ihr Lieben! Wir sind zurück aus der Sommerpause. Was habt Ihr in den letzten Wochen denn so alles getan? Gebadet, geurlaubt, gefaulenzt? Ich kann euch sagen, ich habe keins von alledem gemacht. Ich bin nämlich übersiedelt. Abgesehen von der Schlepperei, Malerei und anderen Arbeiten war kulinarisch auch nicht viel los im Hause P. Für die Futterversorgung haben ausschließlich Lieferdienst und die Schwiegermutter gesorgt, ohne die beiden wären wir verhungert.

Die Plackerei ist nun vorbei und wir haben ein wunderbares neues Nest, welches uns viel Freude bereitet. Vor allem dem kleinen Fräulein, die hat nun ein ganzes Stockwerk für sich allein und ließ sich nur mit Müh und Not (und Bestechung) überreden, ein winzig kleines Bisschen von Ihren Räumlichkeiten als Stauraum für Ihre alte Mutter abzugeben.

Wer meine frühere Küche kannte, welche nur aus Spüle und Herd bestand, weiß wie sehr ich die neue gigantische (ok gigantisch ist sie womöglich nur im Vergleich zur anderen Küche) liebe. Endlich habe ich Platz um mich voll und ganz zu entfalten und es sind genug Laden und Kästen für sämtliche Gerätschaften vorhanden. Dh nie wieder stundenlange Suche nach in Schachteln im Keller verstauten Dingen, die ich auf der Stelle, sofort und überhaupt total dringend benötigt habe. Und weil ich jetzt endlich mein Waffeleisen permanent zur Hand habe und nicht mehr kramen muss, gibt’s in Zukunft öfter mal zum Frühstück, Mittags und auch noch Abends Waffeln in allen Variationen :-). Los geht’s mit Waffeln mit Marillen und weißer Schokolade, so zart, das sie einem im Mund quasi zergehen.

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Zutaten:

4 Marillen

200 g Mehl

1 Pkg. Vanillezucker

150 g Zucker

1 TL Backpulver

3 Eier

100 g geschmolzene Butter

100 ml Milch

50 g weiße Schokolade

Die Marillen waschen und in sehr kleine Würfel schneiden. Mehl, Vanillezucker, Zucker und Backpulver in eine große Schüssel geben. Butter, Eier und Milch hinzufügen und mit einem Holzlöffel zu einem glatten Teig rühren, dann die Marillen unterheben. Den Teig im Waffeleisen laut Anleitung backen.

Die weiße Schokolade für ca. 1,5 Minuten in die Mikrowelle geben und schmelzen lassen. Mit einem Teelöffel die Schokolade über die Waffeln träufeln.

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Wer mag kann dazu ein Kügelchen Vanilleeis genießen, kann ja nicht schaden :-).

Habt noch einen schönen Sonntag und lasst es euch gut gehen!

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{Chocolate Mug Cake}…mein Brownie in der Tasse…

Chocolate Mugcake 1Es gibt Menschen, die ab und an Süßigkeiten essen.
Dann gibt es welche, die Süßes nur zu besonderen Anlässen naschen.
Auch habe ich schon von Leuten gehört, die niemals sündigen. Ob das nun ein Mythos ist, oder ob es tatsächlich der Wahrheit entspricht, wird mir wohl immer ein Geheimnis bleiben – denn recht glauben kann ich das nicht.
Ich persönlich gehöre zu den Menschen, die ja zu jeder Tageszeit einen Zuckerschub vertragen. Jawohl, auch zu späterer Stunde lehne ich selten bis nie Naschereien ab. Is so.

Mein Problem ist, dass ich oftmals spät abends eine gewisse Lust auf Süßzeug verspüre und manchmal einfach schlichtweg nichts im Haus ist. Schätzchen ist nicht nur einmal in die Dunkelheit hinaus gezogen um mich mit Schokolade zu besänftigen 🙂
Damit ist aber nun Schluss!

Bei uns gibt es ab sofort selbstgemachten Tassenkuchen! Schon lange ein Trend, hielt ich bis vor kurzem nicht recht was davon. Ich gehöre da doch eher zur alten Schule und rühre brav meinen Teig an und backe ihn ganz Old School im Backofen. Man hört ja auch immer wieder negatives über die kleinen Dinger.
In der Not frisst der Teufel allerdings Fliegen und ich Tassenkuchen! Tja, was soll ich sagen? Das Teil fetzt 🙂

Der erste Versuch scheiterte gleich mal kläglich und der Inhalt wanderte aus der Tasse und verteilte sich in der Microwelle. Shit happens. Also nochmal von Anfang an – und es klappte. Mein Brownie aus der Tasse – mein eigener Mug Cake – mit Nutella – schmeckt!

Yeah! Da Brownies bekanntlich mächtig sind und schnell satt machen, ist das Rezept für eine kleine Tasse ausgelegt. Perfekt für einen Fernsehabend. Oder zum Nachmittagskaffee. Oder zum Frühstück. Oder….

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Chocolate Mug Cake

1 EL feiner Kristallzucker
2 EL glattes Mehl
1 EL Kakao, ungesüßt
1 EL gemahlene Mandeln
1/4 TL Backpulver
1 EL Rapsöl
1 EL Nutella
4-5 EL Milch
1 Prise Salz

Alle trockenen Zutaten in einer Tasse vermischen. Den Rest mit einer Gabel gründlich unterrühren bis ein glatter Teig entsteht.
In der Microwelle bei 800 Watt ca. 50-60 Sekunden „backen“.

Rausnehmen, kurz auskühlen lassen (es ist richtig, richtig heiß! Achtung!) und die folgenden 3 Punkte ausnahmslos befolgen:

♥ mit Puderzucker bestäuben
♥ unbedingt eine Kugel Vanilleeis dazu essen
♥ auf jeden Fall noch lauwarm genießen

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Haltet ihr euch an die Richtlinien, kann auch schon gar nichts mehr schief gehen, denn die Zutaten hat man in der Regel immer zu Hause. Und wisst ihr was? Der Kuchen lässt sich blitzschnell in einer Werbepause zubereiten 😉

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Der Bissen ist für euch! Ihr habt ihn euch verdient 🙂

Habt es schön ♥

Kathi

 

{mediterraner Nudelsalat mit Rucolapesto und Rinderstreifen}…eine Food Blogparade und wir machen mit…

Eigentlich sind wir im Hause B. gar nicht so große Salat Esser.
Als Deko am Teller, kein Problem.
Als Beilage zum Hauptgericht, na gut.
Nimmt er allerdings den Großteil der Mahlzeit ein, rümpfen wir als Team synchron die Nasen.

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Als Foodie und speziell als (Food-) Blogger, gehört das regelmäßige Verweilen auf social media Kanälen dazu, wie tägliches Kaffee trinken. Zähne putzen am Morgen. Und Abends. Ach ihr wisst schon was ich meine. Man ist Mitglied in verschiedensten Gruppen und tauscht sich mit anderen Bloggern aus. Tolle Sache! Ich liebe es!
Noch besser ist es wenn Bloggerkollegen zu einer *Blog-Parade ausrufen. So wie die liebe Anika von „Anisas leichte Küche“ es getan hat. Klar dass wir mit machen wollten, stand dies doch schon ewig auf unserer ToDo Liste. Schnell meldeten sich immer mehr Leute an und das Motto wurde festgelegt.
Jup, richtig geraten. Die Mehrheit entschied sich für S*A*L*A*T so ein Mist

Bei Salat muss ich immer sofort an labbrige, grüne Blätter denken die in einer Pfütze aus viel zu viel Essig und Öl vor sich hin sickern…keine Ahnung warum.
Aber (!) beim Brainstorming fiel mir wieder ein, dass ich während unseres New York Urlaubes von vor 2 Jahren, einen super leckeren Salat am Streetfood Market entdeckt habe. Rucola mit Mango und gebratenen Rinderstreifen mit einem extra zitronig-spritzigem Dressing. Oh ja, der war es! Dieser soll meinen Beitrag schmücken.
Pfah, eben nicht! Uns schmeckte er zu Hause nicht im geringsten. Vielleicht sollte ich anmerken, dass ich bei unserem USA Aufenthalt schwanger und nicht Herr Frau meiner Geschmacksnerven war. Wenn es etwas gibt dass ich noch weniger mag als klassischen/ordinären Standardsalat, dann sind es süße oder zitrus-lastige Hauptspeisen. Hua, jagt mich mit dem Zeug!
Tja, also musste schnell eine Alternative her um unsere reservierte Lücke in der Blogparade füllen zu können.

*Bei einer Blog-Parade stellt in einem bestimmten Zeitraum, zu einem bestimmten Thema, jeweils ein Blogger sein Rezept bzw. Beitrag pro Tag, zur Verfügung. Siehe unten angefügte Liste!
Logo Blogparade gesund und lecker für jeden Tag

Logo der (Food)-Blogparade

 Zum Glück ist mir noch rechtzeitig ein adäquater Ersatz von den Händen gesprungen, den ich euch heute zeigen möchte. Ein „Salat“ ganz nach meinem Geschmack 🙂

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mediterraner Nudelsalat mit Rucola Pesto und gebratenen Rinderstreifen

Rucola Pesto:
70g frischen Rucola, geputzt
50 ml Olivenöl
2 EL Ahornsirup
30g Cashewnüsse
30g Parmesan
Salz

Nudelsalat für 2 Portionen:
200-250g Vollkorn Penne
30g frischen Rucola
50g getrocknete Tomaten ohne Öl
2 frische Rinderschnitzel
Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver
etwas Öl und Butter für die Pfanne

Für das Pesto die Cashewnüsse in einer heißen Pfanne ohne Zugabe von Öl kurz rösten. Anschließend alle Zutaten zusammen mit einer Küchenmaschine/Allesschneider oder einem Pürierstab zu einer sämigen Masse verarbeiten.

Die Nudeln bissfest kochen und abseihen. Die getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden und mit dem Pesto unter die noch warmen Nudeln rühren. Zur Seite stellen und abkühlen lassen, so nehmen die Penne den aromatischen Geschmack von Pesto und Tomaten noch besser auf.

Die Schnitzel waschen, trocken tupfen und in dem heißen Öl/Butter Gemisch scharf (bei hoher Hitze) anbraten. Würzt das Fleisch erst in der Pfanne sobald sich die Poren zusammen gezogen haben, so verliert es weniger Saft und wird nicht so leicht zäh. 1-2 Minuten pro Seite reichen vollkommen. Wickelt die Rinderschnitzel einzeln in Alufolie und legt sie für min. 10 Minuten zur Seite und lässt die ruhen.

Schmeckt die Nudeln bei Bedarf noch mit etwas Salz ab und schneidet die Rinderschnitzel in Streifen. Hebt den restlichen frischen Rucola noch unter die Nudeln und richtet sofort an falls der Nudelsalat noch lauwarm ist (so schmeckt er besonders gut), da der Rucola gern schnell in sich zusammen fällt.

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Vor und nach uns, präsentieren noch viele andere ihre Salatkreationen und ich muss schon zugeben, dass da der eine oder andere Salat dabei war der mich doch weich kriegen könnte und auf jeden Fall einen Versuch wert ist 🙂

Seid ihr neugierig geworden? Kuckt mal!

Macht es euch gemütlich und klickt euch durch! Bestimmt ist auch für euch etwas passendes dabei!

Aber jetzt seid ihr dran! Was ist eure liebste Salatvariation?

Kathi
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{Erdbeere-Vanille Milkshake}…ein Rezept für alle von Stress geplagten Genießer und natürlich auch für die Chiller unter uns…

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Neulich im Schuhgeschäft.
Ich stand an dritter Stelle in der Warteschlange, ausgerüstet mit einem klitzekleinen Schuhkarton mit klitzekleinen Schühchen die zurück gebracht werden wollten. Da stand ich nun, die Kassiererinnen wuselten herum wie fleißige Bienchen und es ging wirklich flott voran. Der Herr mit seiner Gattin hinter mir wartend, dürfte aber wohl ein anderes Zeitempfinden haben als meiner einer. So ein ganz anderes nämlich.
Floskeln wie:
„Alter! Hier geht ja gar nix weiter!“ oder
„Da wartest ja am Bahnhof nicht so lange!“
drangen an meine Ohren und verursachten eine Art Mitgefühl in mir. Einerseits tat mir die Verkäuferin leid, weil sie sich mit so charmanten Kunden vergnügen darf, obwohl eigentlich der jammernde Kerl hinter mir der wirklich leidtragende war. Ja ehrlich, ein richtig armes Würstchen. Denn wer nach ungelogen (!) 10 Sekunden Wartezeit die Nerven wegpackt und zu schimpfen anfängt, ist tatsächlich nichts anderes als eine arme, kleine Socke.

Ähnlich die junge Dame gestern hinter mir an der Kasse im Supermarkt. Wie ein Wiesel hüpfte sie von Kasse zu Kasse um abzuchecken an welcher sie denn nun schneller dran käme, um den Laden um vielleicht 3 Atemzüge früher verlassen zu können.

Hallo? Leute, echt jetzt? Was geht denn bei euch ab?

Mich erschreckt es immer wieder aufs Neue wenn ich auf so nervöse, von Stress geplagten Menschen treffe. Es ist doch bitte scheißegal komplett Schnuppe, ob ich 5 Minuten länger brauche, egal bei was. Ob das jetzt die dritte rote Ampel ist an der ich stehen bleiben muss (rote Welle Hallo!), der Kellner mich nicht sofort bedient oder eben wie oben geschrieben man kurz mal ansteht bis man sein Geld los wird. Am Ende erreicht man immer das angesteuerte Ziel!

Ich gebe hiermit eine Runde Geduld aus! Greift ruhig zu, ich habe genug davon und keine Angst, alles völlig kostenlos – einfach so – weil ich euch mag.

Für alle die dennoch keine Zeit für aufwendige Spielereien in der Küche haben wollen und trotzdem eine leckere Erfrischung bei den derzeitigen Temperaturen möchten, für die habe ich hier das richtige Rezept. Ein super fruchtiger Milchshake mit zarter Vanillenote. Perfekt für die heißen Tage. Perfekt für alle Naschkatzen. Und hey, der ist so schnell gemacht, da bleibt keine Zeit für Gejammer 😉

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Erdbeere – Vanille Milkshake

ergibt ca. 600 ml

400g frische, reife Erdbeeren
5-6 Eiswürfel
3-5 Kugeln Bourbon Vanilleeis (mehr oder weniger nach Geschmack)
200ml kalte Milch
evtl. etwas Honig od. Ahornsirup
frische Minze

Die Erdbeeren putzen und in grobe Stücke schneiden. Alle Zutaten bis auf die Minze in einem Smoothie Maker zu einer sämigen Masse verarbeiten. Ein gutes Gerät schafft auch die Eiswürfel mit links. Habt ihr keinen, könnt ihr auch eine Küchenmaschine/Allesschneider verwenden. Ist es euch zu wenig süß, schmeckt es mit Honig od. Ahornsirup ab, mir reicht immer sie Süße der Früchte und von dem Vanilleeis. Ist es euch zu dickflüssig, rührt mehr kalte Milch ein – das ist hier nicht so streng. Wer mag darf auch gerne ein paar Minze Blätter mit pürieren, alle die nicht so mutig sind, verwenden die duftenden Blätter nur für die Garnitur 🙂
Noch ein Kügelchen Eis oben drauf und badumm tschhh, wir sind fertig!

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Na? Habe ich zu viel versprochen? Geht verdammt schnell was? Also bitte alle gehetzten, gestressten, genervten da draußen – ja genau ihr! Schnappt euch ein Gläschen Milchshake und atmet mal tief ein und wieder aus…

Und dann gönnt euch und euren Liebsten noch ein Schlückchen 😉

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Ich für meinen Teil schlendere jetzt wieder gemütlich auf meine Liege im Garten und sehe der Kurzen beim Sandkuchen backen zu. Ganz in Ruhe, ohne Eile…

Habt es schön!

Kathi

{salted Karamell Cookies}…ein Geständnis und ein süchtig machendes Rezept…

Karamell Cookies Beitragsbild

Wenn ich so darüber nachdenke, bin ich mir ziemlich sicher dass mein Papa die ersten Steine für meine Karamellsucht bereits in meiner frühen Kindheit gelegt hat. Schon damals holten wir uns regelmäßig einen Becher Milcheis mit warmer Karamellsoße vom Fastfood Giganten mit dem goldenen M. Boah, ich kann euch sagen, in dieses Eis könnte ich mich heute noch reinlegen. Wie sollte es also anders kommen, als dass ich heute (ein paar Jährchen später) immer noch total auf das goldene, klebrige, wohlschmeckende, süchtig machende engelsgleiche Zeug stehe.

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Wie und worin, das ist mir meistens egal. Da bin ich nicht so. Hauptsache Karamell.
Zum Glück findet man heutzutage ja eh fast überall meinen Liebling. In Schokolade, wie gesagt in und auf Eis (kennt ihr übrigens Haägen Dazs – Vanilla Caramel Brownie? Probiert es mal! Oder salted caramel aber Achtung! Suchtgefahr! Sagt danach nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!), in und um Bonbons oder wie in meinem Rezept in Cookies. Ihr seht, Karamell ist ein richtiges Chamäleon!

Karamell Cookies Bild 2

Eigentlich sollten diese Cookies eine kleine Aufmerksamkeit zum Geburtstag einer lieben Kollegin werden, die, um es in ihren Worten zu sagen, zarte 24 Jahre alt und somit- ich zitiere: „richtig alt“ geworden ist. He, ich schwöre euch, mir ist schlagartig eine weiße Haarsträhne am Köpfchen aufgeploppt. 24 und alt, Ha! Was soll denn da meinereiner jemand anderes sagen? Vielleicht war das auch der Grund, warum ich den Großteil der Cookies noch warm und auf der Stelle geknuspert habe. Jop, so ziemlich ganz allein. Das war natürlich rein aus einer Stresssituation raus, versteht sich! Also waren es am Schluss zu wenig Cookies um sie zu verschenken.
Tja was soll ich sagen? Die Kollegin bekam ein Fläschchen Sekt, ich die restlichen Kekse und ihr jetzt das Rezept 🙂

Karamell Cookies Bild 3

Cookies mit Karamell Kern

ca. 14 Stück

200g glattes Mehl
130g gesalzene Butter, weich
120g brauner Zucker
1 Ei Gr. L
2 TL Weinsteinpulver
14 Stück weiche Karamell Bonbons
etwas Fleur de Sel

Backofen auf 200° vorheizen
Das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen, die Butter in Stücken dazugeben und gut durchmixen. Das Mehl mit dem Weinsteinpulver über die Masse sieben und mit einem Teigspatel beimengen. Der Teig sollte nicht mehr an den Fingern kleben bleiben.
Mit einer Küchenwaage 14 Stück mit jeweils ca. 40g abwiegen und ein Karamellbonbon in die Mitte setzen, den Teig rundum verteilen und eine Kugel formen. Mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und leicht flach drücken, mit etwas Fleur de Sel bestreuen und 10-12 Minuten goldig backen. Ich habe pro Blech 7 Cookies gebacken und die restlichen Kugeln währenddessen im Kühlschrank geparkt, also insgesamt 2 Durchgänge. Nach der Backzeit auf einem Kuchengitter leicht auskühlen lassen und noch warm genießen, denn dann ist der Kern aus Karamell noch schön flüssig. Seid beim ablegen etwas vorsichtig, die Cookies sind frisch aus dem Backrohr noch etwas weich. Luftdicht verpackt, halten sich die Kekse auch ein paar Tage.

Kleiner Tipp: Sind die Cookies komplett ausgekühlt und ihr wollt wieder weiches/flüssiges Karamell, legt sie einfach auf einem Teller für ein paar Sekunden in die Microwelle – schmecken wie frisch gebacken, versprochen 🙂

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Ich wünsche euch noch einen schönen, restlichen Sonntag.

Lasst es euch gut gehen!

Kathi

{Fondant Torte}…ein Tag, ein Kurs, ein Törtchen…

Wenn die Kurze nicht mehr aus dem Staunen kommt und aufgeregt *maunz* Laute von sich gibt, dann liegt es wohl daran dass sich irgendwo in unmittelbarer Nähe ein Kätzchen rumtreibt. Wie und wo, ist ihr dabei ziemlich egal, je mehr Katzen um so besser. Stehend, liegend, hüpfend, unter einer Bank, in einem Busch, auf dem Sofa, auf der Straße, auf einem Törtchen – da ist sie wirklich flexibel.
Wie? Auf einer Torte, fragt ihr euch?! Geht ja gar nicht, sagt ihr!
Klaro geht das, sage ich – kuckt doch mal!

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Mit diesem Motiv habe ich bei der Kurzen natürlich den Nagel auf den Kopf getroffen, wollte ich anfangs eigentlich etwas ganz anderes machen, entschied ich mich dann doch noch spontan um und modellierte ein Kätzchen für das Töchterchen.
Warum und wie ich überhaupt zum modellieren kam, erzähle ich euch kurz…

Mitte März durfte ich einen Basic Kurs in Torten dekorieren besuchen. Ja stimmt schon, ich hab jetzt schon öfter eine Torte eingedeckt und generell waren Ausdrücke wie Ganache oder Fondant mir nicht neu. Allerdings finde ich es immer gut nicht stehen zu bleiben und sich den einen oder anderen Trick zeigen zu lassen. Meine letzten Kurse sind schon etwas länger her und einer dieser Art fehlte noch auf meiner To Do Liste, darum kam mir die liebe Grace mit ihrem Angebot gerade recht 🙂

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Quelle: Sweetarts by Grace

  Grace kommt eigentlich aus dem schönen Wien und kam aufgrund ihres Studiums zu uns nach Linz. Und weil unverhofft ja doch sehr oft kommt, ist sie aufgrund eines Jobangebotes auch hier geblieben – finde ich persönlich ja nicht schlecht, hätte ich sonst den Kurs vermutlich nie bei ihr gemacht . und das wär wirklich schade gewesen!

Hauptberuflich ist Grace auf einer ganz anderen Schiene unterwegs und war das Backen von Cupcakes anfangs für sie nur ein kleines privates Hobby, so wurde dieses immer größer und umfangreicher. Dem Internet und Kurzkursen sei Dank, erlernte Grace relativ flott den Umgang mit Fondant und Co. – seit Juli 2015 könnt ihr auch Torten auf Bestellung von ihr haben. Ganz gleich ob zum Geburtstag einer lieben Freundin, der Taufe eines kleinen Zwerges oder zur eigenen pompösen Hochzeit – Grace ist wirklich sehr bemüht eure Wünsche umzusetzen.

Seid ihr neugierig geworden? Kein Problem, klickt mal hier

Zurück zum Kurs! Basic, ist hier wirklich zutreffend – man lernt tatsächlich von Anfang bis zum Ende alles um später auf eigene Faust ein Törtchen zu bearbeiten und fertig zu stellen. Toll ist auch, dass Grace jedem Kursteilnehmer eine fertig gebackene Torte zur Verfügung stellt. Oft muss man sich ein eigenes Backstück mitnehmen oder an einem Dummy üben – war mir grad so recht dass ich mich nicht vorher selber an den Ofen stellen musste und Grace´s Schokotorte schmeckte wirklich herrlich.

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Auch die leckere Schokoganache wurde uns fix und fertig in die Hand gedrückt. Glattes einstreichen sowie ein Trick für „scharfe Kanten“ später am Fondant lernten wir im ersten und zweiten Schritt.

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Fr. W. begleitete mich an diesem Tag hochkonzentriert

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So sollte die Torte dann mit Fondant Überwurf (keine Ahnung wie man dazu sagt) aussehen. Die Enden wurden noch gekürzt und dann ging es auch schon mit dem Kätzchen weiter. Auch wenn es wie bereits erwähnt nicht meine erste Fondanttorte war, es war doch das erste Mal dass ich eine Figur geformt habe – und was soll ich sagen? Ich denke man erkennt um was es sich handelt 🙂

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Fr. W. überzog übrigens ihre Torte mit marmoriertem Fondant – sieht komplizierter aus als es ist, Grace zeigte uns die wirklich einfache Technik um Fondant mit nur wenigen Handgriffen lebendiger aussehen zu lassen.

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Ich arbeitete zum ersten Mal mit einem Cake Board und wurde wirklich davon überzeugt, warum habe ich mir die Platten nicht schon früher zugelegt?

Und so sah das Endergebnis aus nach dem Tagesseminar aus!

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Fazit: Absolut empfehlenswerter Basic Kurs zum Torten dekorieren mit einer sympathischen Kursleiterin, die sich für jeden Teilnehmer Zeit nimmt und individuell auf Fragen und Modellierinteressen eingeht.

Liebe Grace, schön dass ich dabei sein durfte. Es war ein toller Tag – solltest du Gedanken zu einem Fortgeschrittenen Kurs hegen, eine Teilnehmerin hast du fix 🙂

Ihr Lieben, solltet ihr Lust bekommen haben, Grace schreibt die Termine rechtzeitig auf ihrer Facebook Seite aus – den Link dazu findet ihr oben!

Kathi